Der Cross Innovation Hub wird mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) co-finanziert.

Zusammenarbeit

Methoden einsetzen - mit Maß!

Innovation kann ganz schön anstrengend sein. Nämlich dann, wenn der oder die Selbstständige den Druck spürt, Neues auf den Markt bringen zu müssen oder wenn die Chefin bzw. der Chef Innovationen einfordert – und es erstmal völlig unklar ist, woher die Ideen dafür kommen und was man mit den ersten Gedankensplittern oder „Ideenrohlingen“ (wie die Fraunhofer Gesellschaft CeRRI sie nennt) eigentlich machen könnte. Oder wenn es in einem Team viele Ideen gibt und alles drunter und drüber geht bei der weiteren „kreativen“ Bearbeitung. 

Methoden zur Entwicklung von Innovationen haben in den letzten Jahren eine große Karriere hingelegt. Während noch vor nicht allzu langer Zeit gemeinsames Brainstorming in großer Kollegenrunde als innovatives Wagnis galt und Post-it`s schief belächelt wurden, gibt es inzwischen eine Unzahl an Methoden zur Stimulierung und Strukturierung von Innovationsentwicklungen. Design Thinking, Design Sprint, Mind Mapping, Ethnografie, Szenariotechnik und viele mehr – allen Methoden ist mindestens gemeinsam, dass sie Prozesse strukturieren und die Zusammenarbeit stimulieren können.

Faktor Kreativität  

Brainstorming allein bringt nicht die besten Ideen hervor, viel spannender ist es, wenn Teammitglieder erst allein kreativ sind und die Gruppe dann geeignete Methoden einsetzt, um aus den Ideen etwas zu entwickeln.

Faktor Zeit

Innovationsprozesse brauchen Zeit, davon gibt es aber immer weniger. Mit strukturierenden Methoden kommt das Team schneller zum Ziel.

Faktor Zusammenarbeit  

Innovationen entstehen besonders gut in diversen Teams, auch über Unternehmensgrenzen hinweg. Methoden bringen Teammitglieder mit unterschiedlichsten Haltungen und Bedarfen und verschiedenstem Wissen für Cross Innovation zusammen. 

Faktor Kunde  

Methoden helfen dabei, Unternehmen und Kunden zusammenzubringen und kundenorientiert Neues zu entwickeln.

Beim großen Hype müssen Unternehmen aufpassen, dass sie Methoden nicht unreflektiert als Allheilmittel in Sachen Innovation missverstehen. Auch kann es fatal sein, wenn Strukturierung durch Methoden zu unkreativen Überregulierungen führt oder die methodischen Zeitbegrenzungen einen fundierten Austausch unmöglich machen. Bei der Entwicklung von Innovationen braucht es im kreativen Prozess ganz wesentlich Raum für Zufälle, überraschende Assoziationen und „verrückte Ideen“.

Menschen aus kreativen Berufen sind darin geschult, diese Prozesse professionell zu initiieren und durchzuführen. Mit ihnen kann der Mehrwert von Methoden voll erschlossen werden: Im komplexen Zusammenspiel von Struktur und Kreativität kann sich der ganze Mensch mit seinem – auch emotionalen – Potential für vielfältige zukunftsfähige Innovationen nah am Menschen und seinen Bedürfnissen einbringen.

Dr. Susanne Eigenmann

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Dr. Susanne Eigenmann

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