Der Cross Innovation Hub wird mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) co-finanziert.

Kreislaufwirtschaft

Remondis: automatische Mülltrennung durch künstliche Intelligenz

In der Cross Innovation Class #2 haben interdisziplinäre Studierendenteams zusammen mit Unternehmen Lösungen im Smart City Kontext erarbeitet.

Herausforderung

In Zeiten von umwelttechnischen Herausforderungen sollte eine smarte City sich auch um die möglichst emissionsarme Entsorgung und höchste Recyclingquote ihres Abfalls bemühen. 

Remondis hat in der Cross Innovation Class auf den Input interdisziplinärer Studierenden-Teams gesetzt, um neue Lösungen in diesem Feld zu entwickeln.

Ein wichtiger Markt von Remondis ist die Entsorgung von Gewerbeabfall großer Bürokomplexe. Dabei liegt das Problem unseres Mülls bereits in dessen falscher Erfassung – wir Menschen trennen ganz einfach zu schlecht. Dieser Umstand sorgt beim späteren Recycling für hohen Sortierungsaufwand oder für geringe Qualität der Wertstoffe.

Output

Das Team mit Studierenden aus fünf verschiedenen Universitäten und Hochschulen hat in der Cross Innovation Class an einer Lösung für das Unternehmen gearbeitet. Durch die verschiedenen Teamkompetenzen sind in nur einem Semester technisch funktionsfähige Prototypen entstanden.

So entwickelte das Team einen Müllbehälter für große Gebäudekomplexe, der die Art des Abfalls automatisch erkennt und in einen entsprechenden Behältern sortiert. Im Inneren arbeitet dabei eine Kamera, die den Müll optisch erfasst. Daraufhin wird das Bild durch einen künstliche-Intelligenz Algorithmus ausgewertet, wodurch der Müll in den richtigen Behälter sortiert werden kann.

Das Konzept der frühren Trennung des Mülls adaptierten die Studierenden auch auf Baustellen: Mit Hilfe eines neu designten Containers kann der Abfall direkt vor Ort getrennt werden, wodurch weniger Sortierungsaufwand im Recyclinghof anfällt.

Team: Amanda Loebel, Christoph Loose, Timur Omurzakov, Pia Schwarz, Jeannine Marques, Mia Meister, Sascha Heinsen, Heiko Jedamski

"Das Format schafft einen Austausch zwischen Studierenden verschiedener Fachrichtungen und Unternehmen, um reale Problemstellungen aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Zur Lösung der Probleme wurden prototypische Lösungen entwickelt, die einen weiterführenden Nutzen für die Unternehmen ermöglichen."

Heidy Fröhlich, Remondis

Format & Methode

In der Cross Innovation Class arbeiten Studierende aus drei bis sechs verschiedenen Hochschulen in interdisziplinären Teams an den praktischen Herausforderungen der Projektpartner.

  • Der Prozess folgt der Logik des Design Thinkings: In iterativen Feedbackschleifen mit den Partnern nähern sich die Teams Schritt für Schritt einer Lösung.
  • Der gesamte Prozess wird vom Team des Cross Innovation Hub gesteuert und durch geschulte Facilitatoren begleitet.
  • In den Werkstätten der Partnerhochschulen können Prototypen erstellt und getestet werden.

Die Cross Innovation Class #2 fand im Wintersemester 2019/20 zum Thema Smart City Solutions statt.

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Remondis ↗
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