Künstliche Intelligenz leitet einen Umbruch in der Kreativwirtschaft ein – den die Hamburg Kreativ Gesellschaft im vergangenen Jahr intensiv begleitet hat. Diese sechs Expert*innen waren mit dabei und geben Einblicke in KI-gestützte Arbeitsroutinen.
Wie integriert ihr KI schon jetzt konkret in eure Arbeit?
Markus Dömer: Aktuell setzen wir generative KI in Bereichen ein, die nicht unser Verlagskernprodukt betreffen, wie zum Beispiel im Marketing für diverse wiederkehrende Kommunikationsanforderungen, natürlich unter Wahrung des für Carlsen typischen Kommunikationsstils. Einige Mitarbeiter*innen nutzen generative KI zur Effizienzsteigerung in ihrem Arbeitsalltag, etwa beim Verfassen ihrer Korrespondenz (inkl. Übersetzung) aber auch als Inspirationsquelle für andere Texte.
Thomas Lehr: Wir haben KI bereits in viele unserer Arbeitsabläufe und Produktionsschritte integriert. Unsere Game Designers nutzen generative KI für ihre kreativen Prozesse, unsere Artists für die Erstellung von Konzepten und Illustrationen und den Engineers ist sie eine wertvolle Helferin beim Schreiben von Code. Aktuell experimentieren wir zunehmend mit der Verknüpfung der KI mit eigenen Daten, um sie für unsere Anwendungsfälle weiter zu spezialisieren. Nicht nur unsere Produktivität, sondern auch die Qualität unserer Ergebnisse nimmt dabei spürbar zu.