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Konzept

14.10.2021

ost.west NAHT

Das Projekt „ost.west NAHT“ verspricht schon im Titel die Auseinandersetzung mit der Geschichte der deutschen Einheit. Das kleine Wörtchen ‚naht‘ beschreibt als Verb einen Annäherungsprozess zwischen Ost und West, als Substantiv aber auch eine textile Linie, die zwei Stoffe miteinander verbindet. „ost.west NAHT“ ist eine textile und audiovisuelle Auseinandersetzung, die von Januar bis Mai 2022 in Hamburg stattfinden wird und an deren Ende eine Schaufensterausstellung stehen wird. Ich beschäftige mich auf Grundlage eigener Beobachtungen in dem Projekt mit Erinnerungskultur in Hamburg. So bin ich 1992 in Dresden geboren und habe in den Partnerstädten Dresden und Hamburg studiert und befand mich dabei in einem andauernden Prozess des Auslotens zwischen Stereotypen und existierenden Differenzen von Ost und West. Aus der Erarbeitung von O-Tönen mit Hamburger*innen, die verschiedene Perspektiven zum Thema Ost-Westidentität haben, werde ich Motive für meine künstlerischen Arbeiten sammeln. Es werden großformatige, farbige Textilarbeiten und Kostüme entstehen. Identitäten werden durch das Textile als zweite Haut befragt. In der fotografischen Inszenierung der Arbeiten mit Tillmann Engel werden verschiedene Orte in Hamburg, die Ambivalenzen, historische Momente oder persönliche Bezüge der Teilnehmenden aufzeigen als Bühne und Umraum dienen. Die Fotografien führen die Textilien in ein erweitertes Spannungsfeld, das einerseits den menschlichen Körper mit zeitgeschichtlichen Orten und Architektur zusammenführen soll und andererseits nach Wechselbeziehungen im Portrait forscht. Die Arbeiten werden abschließend im Mai 2022 großformatig in Schaufenstern über die Stadt Hamburg verteilt gezeigt. Begleitet werden sie von QR Codes, die zu Soundcollagen auf Grundlage der gesammelten O-Töne führen. Diese werden in Zusammenarbeit mit dem Sounddesigner Jonas Schlimbach erarbeitet.

Das Corona-kompatible Ausstellungsformat, welches sich zwischen digitalen und öffentlichen Raum bewegt, bietet eine Auseinandersetzung für ein breites Publikum in Hamburg an. Ziel ist es, einen künstlerischen Beitrag zur Annäherung zwischen Ost und West in Hamburg zu bieten. Das Projekt zeigt auf, dass differenzierte Reflektionen der Geschichte ein maßgebliches Mittel zur Bekämpfung von rechten Bewegungen sind. Ein differenziertes Bild auf das heutige Ostdeutschland von Hamburg ausgehend steht neben der Thematisierung von Rassismus im Osten. Durch künstlerische Mittel werden keine eindeutigen Antworten gegeben, sondern Fragen gestellt. So können die Arbeiten je nach Perspektive unterschiedlich verstanden und interpretiert werden. Die Arbeiten plädieren für das Aushalten von Widersprüchen und offenen Fragen in einer komplexen Gesellschaft. Langfristige Folge des Projektes, als eines von vielen zu der Thematik, soll sein, dass in Hamburg mehr Auseinandersetzung und Dialoge zu heutigen Ost-West-Differenzen angestoßen werden und die Gesellschaft schlussendlich mehr zusammenrückt.

 ost.west NAHT - Hamburg Kreativ Gesellschaft ost.west NAHT - Hamburg Kreativ Gesellschaft ost.west NAHT - Hamburg Kreativ Gesellschaft ost.west NAHT - Hamburg Kreativ Gesellschaft ost.west NAHT - Hamburg Kreativ Gesellschaft
Dauer
1 Monat Monate
FRÜHESTES STARTDATUM 
01.05.2022
Platzbedarf
2–50 m²
Gewünschte Raumanzahl
1
Bereit Fläche zu teilen
Ja
Schaufenster benötigt
Ja
Lagerfläche benötigt
Nein
Küche benötigt
Nein
Kategorie
Bildende KunstDesign
Reto Burch

Ansprechpartner

Reto Burch

Projektmitarbeiter Frei_Fläche

T 040 2372435-44

Weitere Einträge

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