Ein Projekt der Behörde für Kultur und Medien und der Hamburg Kreativ Gesellschaft.

Mit Musik durchstarten

Mit Musik durchstarten

In der digitalen Transformation erweist sich die Musikwirtschaft als lösungsorientierte und flexible Branche. Wir fördern Mut und Gründergeist mit Music WorX.

    Mit Musik durchstarten

    Big Data, Blockchain und KI, digitale Plattformen und soziale Medien – der technologische Fortschritt treibt die Musikbranche an, sich ständig neu zu erfinden. Gefragt sind Vorreiter/innen, die radikal veränderte Produktions- und Vertriebsbedingungen ebenso wie variable Nutzeranforderungen als Chance begreifen. 
    Im Angesicht der Coronakrise präsentiert sich auch die Suche nach zukunftsfähigen Geschäftskonzepten für die Musikbranche als besonders drängend. 

    Sie haben eine Geschäftsidee, die die (Live-)Musikindustrie beim Schritt in eine digitale Zukunft unterstützen kann?
    Bewerben Sie sich und heben Sie Ihr Geschäftsmodell im Music WorX Accelerator auf das nächste Level!

    Vier Teams, drei Monate

    Music WorX ist einer der wenigen Acceleratoren weltweit, die sich explizit an Start-ups und Gründer/innen aus der Musikwirtschaft wendet –insbesondere suchen wir dieses Jahr nach Teams, die ihr Unternehmen noch nicht oder vor Kurzem gegründet haben. In einem komprimierten, dreimonatigen Programm entwickeln sie ihre Geschäftsidee weiter –unterstützt durch Expert/innen und Mentor/innen aus der Hamburger Musikwirtschaft. Jährlich fördern wir vier junge Unternehmen.

    Music WorX ist ein öffentlich finanzierter Accelerator. Daher geben die Gründer/innen keine Anteile ihres Unternehmens an uns ab.

    Internationale Zielgruppe

    Mit dem Förderprogramm Music WorX liefern wir einen elementaren Baustein, damit die Branche den eigenen Wandel aktiv gestaltet. Der Accelerator wendet sich an Gründer/innen aus ganz Europa, die ihr Start-up in Hamburg realisieren möchten. Wir fördern innovative Geschäftsideen u.a. aus folgenden Bereichen:

    • Neue Services aus dem Bereich Direct-to-Fan (D2F)
    • Lizenzierungsmodelle
    • Geschäftsmodelle auf Basis von Blockchain
    • Tools zur Analyse von Musikdaten
    • uvm.

    Während des Programms ist Hamburg der Arbeitsmittelpunkt. Nach dem Programm ist erwünscht, dass der Firmensitz in der Stadt verbleibt und/oder relevante Geschäftsbeziehungen in Hamburg aufrechterhalten sowie ausgebaut werden.

    Music WorX wird von öffentlicher Seite finanziert und organisiert, kooperiert aber eng mit einer Vielzahl von Unternehmen aus der Musikwirtschaft. Wir nutzen die Stärken der Hamburger Musikwirtschaft, mit ihren großen Labels, Verlagen und Medienhäusern, den internationalen Konferenzen und Festivals sowie der dynamischen Gründerszene, um einen bestmöglichen Nährboden für den Erfindergeist des Musikgeschäfts zu schaffen.

    Bewerbung

    Die Bewerbungsphase für Music WorX 2020 ist gestartet - bewerben Sie sich jetzt ganz unkompliziert über unseren Bewerbungsbogen. Bewerbungsschluss ist der 13. Juli 2020.

    Ob der Accelerator 2020 als analoges, als digitales oder als hybrides Format stattfinden wird, orientiert sich an der Entwicklung der COVID-19 Situation in Europa. 

    Claudia Wondratschke

    Ansprechpartnerin

    Claudia Wondratschke

    Veranstaltungskonzeption & -organisation

    T +49 40 879 7986 25
    Jenny Kornmacher

    Ansprechpartnerin

    Jenny Kornmacher

    Projektleitung Cross Innovation Hub

    T +49 40 879 7986 21

    Leistungen

    Finanzieller Support

    Jedes Team erhält 5.000 Euro für unterstützende Dienstleistungen zur Entwicklung der Geschäftsidee.

    Lebensunterhalt

    Für die Laufzeit des Programmes erhält jedes Team 1.500 Euro im Monat als Zuschuss zum Lebensunterhalt.

    Individuelles Coaching

    Entsprechend ihrer Bedürfnisse erhalten die teilnehmenden Teams ein individuell erstelltes Qualifizierungsprogramm in Form von Workshops und individuellen Beratungen.

    Vernetzung

    Wir bringen unsere Start-ups mit Hamburger Unternehmen zusammen und vernetzen mit relevanten Branchenvertreter/innen.

    Reeperbahn Festival Konferenz

    Kontakte knüpfen und Idee präsentieren: Alle Teams erhalten eine kostenlose Akkreditierung für die Reeperbahn Festival Konferenz und das Reeperbahn Festival.

    Flexible Coworking-Arbeitsplätze

    Für das dreimonatige Programm erhalten die Teams flexibel nutzbare Arbeitsplätze in einem Hamburger Coworking Space.

    2019

    Mit einem Blockchain-basierten System zur Eigentumsdokumentation bei Musikproduktionen setzte sich das deutsche Team Ununu beim Music WorX Pitch gegen die europäische Konkurrenz durch.

    2018

    Fanvestory überzeugte mit einer Plattform, die es Fans ermöglicht, Musikprojekte mitzufinanzieren: Musiker/innen erhalten einen Vorschuss für ihre urheberrechtlich geschützten Werke. Die Fans erwerben dafür Anspruch auf künftige Lizenzgebühren

    2017

    Die Gründer Markus Schwarzer und Jakob Höflich überzeugten die Fachjury mit der Präsentation ihrer App Groovecat, die es den Nutzern ermöglicht, Fotos und Musik zu persönlichen Musikmomenten zu verbinden. Die mit Musik unterlegten Aufnahmen lassen sich mit Freunden und Bekannten teilen und in persönlichen Alben festhalten.

    2016

    Mit NOYS VR haben die Gründer Fabio Buccheri, Fatih Inan, Pascal Kuemper und Jörg Kahlhöfer eine Online-Plattform für virtuelle Live-Konzerte ins Leben gerufen. Musiker/innen treten live in der virtuellen Realität auf während Fans weltweit mithilfe von VR-Headsets an den Konzerten teilnehmen und miteinander interagieren können.

    2015

    Mit der Indigo Beat Machine von Indigo Engineering rückt Gründer Johann Vollmer das Thema “co-created music” in den Vordergrund: Nutzer/innen der zunächst als Android-App konzipierten „Loop-Station“ können ihre selbst komponierten Tracks über eine offene Online-Bibliothek anderen Usern als „Soundschnipsel“ zur Verfügung stellen.

    2014

    Professionelle Live-Musik in Wohnzimmeratmosphäre: Im zweiten Music WorX-Jahr überzeugten die Gründerinnen von SofaConcerts.org, Marie-Lene Armingeon und Miriam Schütt. Mit ihrer Internetplattform ermöglichen sie Künstlern, Anbietern von Räumen und Fans, persönlich miteinander in Kontakt zu treten und Konzerte zu organisieren.

    2013

    Im ersten Jahr standen gleich zwei Projekte im Scheinwerferlicht: Über die Crowdfunding-Plattform ADDACT von Hilko Aikens und Dirk Veit können Fans gemeinsam in Konzerte ihrer Lieblingsbands zu investieren. Janine Hélène Lubasy überzeugte mit der Software MATE, die Indie Labels bei der Aufbereitung administrativer Aufgaben unterstützt.

    Auswahl bisheriger Teilnehmer/innen: