"Hochwasserbassin": Jury beginnt Arbeit

12.6.2012

"Hochwasserbassin": Jury beginnt Arbeit

Die Expertenjury für die Auswahl eines Nutzungskonzeptes für den ehemaligen Betriebshof der Hamburger Wasserwerke in Hammerbrook kann ihre Arbeit aufnehmen. Nach Eingang von insgesamt sechzehn Nutzungskonzepten bei der Hamburg Kreativ Gesellschaft steht nun auch die Zusammensetzung der Fachjury fest, die über die eingereichten Konzepte entscheiden wird. Am kommenden Montag, den 18. Juni 2012 findet hierzu die erste Jurysitzung statt, bei der die insgesamt 17 Jurymitglieder über die kreativwirtschaftlichen Konzeptvorschläge beraten.Der Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft Egbert Rühl zeigte sich beeindruckt von der großen Bandbreite der eingereichten Nutzungskonzepte: „Die Jury wird über sechzehn Nutzungskonzepte beraten, die sowohl vom Konzeptumfang als auch in Bezug auf die Art der kreativwirtschaftliche Nutzung sehr unterschiedlich sind. Wir freuen uns, dass wir eine so breite Auswahl von interessanten Konzepten erhalten haben und werden nun gemeinsam beraten, welches davon das überzeugendste ist und den Zuschlag erhält.“ Die Jury besteht dabei aus folgenden Expertinnen und Experten aus Hamburg: Hanna Bornholdt (Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt), Lena Claussen, Nina Dreier (Kulturbehörde), Christine Ebeling, Miguel Ferraz, Falk Hocquel, Pit Hosak (Kulturbehörde), Alexandra Leydecker (Bezirksamt Hamburg-Mitte), Daniel Luchterhandt, Jörg Seifert (HafenCity Universität), Benjamin Storm, Gerti Theis (IBA Hamburg GmbH), Adrian Ulrich (Handelskammer), Timotheus Wiesmann, einem Vertreter der Finanzbehörde sowie für die Hamburg Kreativ Gesellschaft deren Geschäftsführer Egbert Rühl und Projektleiter Clas Beese. Das insgesamt 4.500 m² große Areal an der Süderstrasse 112-114, welches aus drei separaten Gebäuden und einem Innenhof besteht, befindet sich im Besitz der Freien und Hansestadt Hamburg und wird Teil eines Grünzugs, der in den nächsten Jahren vom „Berliner Bogen“ bis zum Elbpark Entenwerder entstehen wird. Nach Jahren des Leerstands sollen hier für die kommenden 20 Jahre günstige Räume für Künstler und Kreativschaffende entstehen. Gesucht wurden dafür innovative Konzepte der Hamburger Kreativwirtschaft, die den öffentlichen Charakter des Ortes berücksichtigen und eine öffentliche Wegquerung des Grünzugs garantieren.

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