Warum sollte sich die Kreativwirtschaft branchenübergreifend organisieren?

Angesichts ihrer enormen Bedeutung braucht die Kreativwirtschaft dringend eine einheitliche politische Positionierung, meint nicht nur Hamburgs Kultursenator Dr. Carsten Brosda.

Warum sollte sich die Kreativwirtschaft branchenübergreifend organisieren? Das haben wir Hamburgs Kultursenator Dr. Carsten Brosda, Maren Raabe vom Verband der deutschen Games-Branche e.V. und Heiko Wiese von der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO), beide Sprecher der Koalition der Kultur- und Kreativwirtschaft (k3d), am Rande des German Creative Economy Summit 2024 gefragt. Die wichtigsten Aussagen sind hier zu finden, das Video in voller Länge weiter unten.

Maren Raabe betont, dass die Kreativwirtschaft aufgrund ihrer Vielfalt oft nicht als eine einheitliche Branche wahrgenommen wird. Dennoch sei sie als zweitgrößter Wirtschaftszweig in Deutschland so bedeutend, dass sie eine entsprechende politische Positionierung benötige.

Heiko Wiese beschreibt, wie die Verflechtungen zwischen den verschiedenen Teilbranchen der Kreativwirtschaft immer enger werden, was die Notwendigkeit einer branchenübergreifenden Zusammenarbeit verdeutlicht.

Dr. Carsten Brosda unterstreicht, dass alle Teilbranchen der Kreativwirtschaft gemeinsam haben, dass sie Produkte schaffen, die gesellschaftliche Bedürfnisse befriedigen und Sinn stiften. Er hebt außerdem die besonderen Innovationsstrategien der Kreativwirtschaft hervor, die auch für andere Sektoren wie die Industrie und Logistik von Bedeutung sind und daher stärker ins gesamtwirtschaftliche Bewusstsein rücken sollten.

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