Ausblick 2020

Im Bereich Qualifizierung und Beratung werden wir unser Workshop-Programm um Angebote für Unternehmen erweitern und begegnen damit einer zunehmenden Nachfrage aus dem Markt. Neben der bestehenden Finanzierungsdatenbank und den Beratungen zu Crowdfunding werden wir ergänzende Formate im Bereich Finanzierung auf den Weg brin- gen, die unseren Akteur/innen dabei helfen sollen, geeignete Finanzierungsoptionen für ihre Vorhaben zu finden.

Für Studierende und Absolvent/innen führen wir die 2019 neu und erfolgreich gestarteten Portfolio-Slams fort. Eine interdisziplinäre, einwöchige Sommerakademie in Kooperation mit Hamburger Hochschulen wird mit praktischer Projektarbeit Studierenden die Möglichkeit bieten, Erfahrungen in der Projekt- und Produktentwicklung zu sammeln und Ergebnisse vor einem Fachpublikum zu präsentieren.

Im Handlungsfeld Immobilien werden wir uns weiterhin mit dem neu entstehenden Quartier Diebsteich beschäftigen und uns im Rahmen des Quartiers- entwicklungsprozesses für die Interessen der Kreativwirtschaft einsetzten. Insbesondere auf dem Gelände der ehemaligen Postfiliale am Kaltenkirchener Platz gibt es deutliche Potentiale für kreativwirtschaftliche Nutzungen, in einem ersten Schritt auch in Form von Zwischennutzungen. Zum Jahresbeginn 2020 werden wir Hauptmieterin für die Kulturetage in der Großen Bergstraße in Altona. Dies ermöglicht uns, sicherzustellen, dass die bestehenden künst- lerischen und kreativwirtschaftlichen Nutzungen fortgesetzt werden. Die Mieterschaft erhält nach der in 2019 erfolgten Kündigung durch den bisherigen Betreiber eine Bleibeperspektive für den verbleibenden Förderzeitraum. Unsere Suche nach geeigneten Räumen und Flächen wird mit viel Engagement fortgesetzt: Wir haben dabei insbesondere private Immobilieneigentümer als Partner für kurzfristige Zwischennutzungen zu günstigen Konditionen im Blick.

Mit den Teilmarkt- und Standortinitiativen schaffen wir in Zukunft weiterhin bedarfsgerechte und wirksame Angebote für unsere Klientel:

nextMedia.Hamburg unterstützt auch im neuen Jahrzehnt die ansässige Medien- und Digitalszene mit diversen Innovationförderungsprogrammen da- bei, Chancen des digitalen Wandels zu erschließen: Neben der Neuauflage des newTV Kongress und des Journalismus-Kongress scoopcamp sowie der Weiterführung von Nachwuchsförderungsformaten wie dem Media Innovation Buzz oder dem Prototyping Lab, geht auch der Content- und Tech-Inkubator MEDIA LIFT in eine weitere Runde. Mit der in diesem Jahr startenden Veranstaltungsreihe LIVE schafft nextMedia zudem eine neue Plattform für den Dialog zu den relevanten Themen des Medien- und Digitalsektors.

gamecity:Hamburg stellt nach dem erfolgreichen Aufbau des mittlerweile vierköpfigen Mitarbeiterteams ab 2020 eine aus städtischer Hand finanzierte, neue Spieleförderung für die Gameswirtschaft bereit: Prototypen von Computerspielen können in Hamburg zukünftig mit bis zu 80.000 Euro pro Projekt in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gefördert werden. Als Anschubfinanzierung ermöglicht das Projekt jungen Unternehmen die Weiterentwicklung ihrer Konzepte, um Investoren zu finden. Insgesamt stehen für diese Prototypenförderung 400.000 Euro pro Jahr bereit. Ergänzend dazu entwickelten wir ein dieses Jahr erstmalig startendes Inkubatorprogramm, das Gründungswillige und Start-ups auf die speziellen Herausforderungen der Spielebranche vorbereitet. Zusätzlich zu den Förderprogrammen werden eine Reihe an bestehenden Formaten fortgeführt und neue Veranstaltungen zur Vernetzung und zur Internationalisierung aufgesetzt.

Die Neuausrichtung von designxport ist eine weitere zentrale Aufgabe für 2020: Wir werden sowohl das Profil des designxport-Raumes in der Hongkong- straße 8 schärfen, als auch strategische Leitlinien und operative Maßnahmen für die Standortinitiative entwickeln. Allerdings erlaubt die finanzielle Ausstat- tung von designxport derzeit keine großen Sprünge.

Der Cross Innovation Hub regt im dritten Jahr seiner Laufzeit mit einer Vielzahl an Veranstaltungen und Formaten weiterhin den Austausch und die Zu- sammenarbeit zwischen Unternehmen und Selbstständigen aus der Kreativwirtschaft und anderen Branchen an: Neben der Fortsetzung des Pop-up Office, in dem interdisziplinäre Teams sich drei Tage lang der Erforschung und der (Neu-)Gestaltung von Arbeitskulturen widmen, wird auch das Format des Cross Innovation Lab fortgeführt.

Mit der zweiten Auflage der Cross Innovation Conference im Herbst 2020, stoßen wir zudem den internationalen Diskurs zur cross-sektoralen Inno- vationsförderung weiter an, wenn sich öffentliche und halböffentliche Institutionen aus ganz Europa versammeln, um sich über den zukunftsweisenden Ansatz zur Innovationsförderung in Zusammenarbeit mit der Kreativwirtschaft auszutauschen.

Für den Cross Innovation Hub und den Coaching Pool gilt, dass in diesem Jahr die Weichen dafür gestellt und die Voraussetzungen geschaffen werden müssen, dass diese so erfolgreichen Formate auch in der nächsten Förderperiode der EU berücksichtigt werden bzw. die Fortführung auf andere Weise möglich wird.

Weiten wir den Blick, wird es auch darum gehen, endlich ein Narrativ der Kreativwirtschaft zu entwerfen, dass dieser Branche zu einer angemessenen Wahrnehmung verhilft. Dass inzwischen schon die Politik die Vertreter/innen der Kreativwirtschaft auffordert, einen starken nationalen Verband zu gründen, wird hoffentlich 2020 von den Branchenakteur/innen erhört.

Vorwort

Eine Dekade Wandel

Auf den Punkt

Fakten

Einblicke

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