Der Cross Innovation Hub wird mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) co-finanziert.

Industrie

GEA: Weltweiter Service durch Digitalisierung

GEA entwickelte ein interaktives Servicekonzept, um Kunden*innen die Wartung zu erleichtern.

Herausforderung

GEA ist einer der weltweit größten Pumpen- und Ventilhersteller für die Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie. Die einzelnen Produkte sind individuell konfiguriert und werden häufig von Anlagenbauern bei Endkunden*innen in deren Produktionsstätten vor Ort verbaut. Durch die zwischengeschalteten Anlagenbauer fehlt GEA dann oft der direkte Kontakt zu den Produkten und Endkunden*innen.

Die Endkunden*innen haben es somit schwer, Informationen über Dokumentation, Wartung und passende Ersatzteile zu ihrer speziellen Konfiguration zu bekommen. GEA wiederum sieht darin u.A. ein großes Potenzial im Ersatzteilgeschäft und hat sich die Frage gestellt, wie Kundinnen und Kunden über einen physischen Touchpoint am Gerät Anreize bekommen können, ihre Pumpe zu registrieren, um von weiterführenden Services Gebrauch zu machen.
 

Output

Entstanden sind viele spannende Ansätze wie Sounds, Dash-Buttons, RFID und Beacon Technologien, E-Ink Displays, verfärbende Aufkleber, welche die Kunden*innen auf eine Registrierung und/oder eine notwendige Wartung ihrer speziellen Pumpe aufmerksam machen. Dabei zu berücksichtigen ist das sehr begrenztes Budget pro Pumpe.

Für die erste Ausbaustufe wurde ein zusätzliches, interaktives Typenschild mit QR-Code und NFC-Tag umgesetzt. Dieses führt direkt zu einer neu entwickelten, personalisierten Onlineplattform, auf der alle  Dokumentationen und Manuals direkt auf dem Smartphone abgerufen werden können. Auch die Bestellung von Ersatzteilen oder die Buchung eines Servicetechnikers von GEA ist möglich.

Dieses neue Typenschild und die Onlineplattform werden aktuell bereits bei einigen Kunden*innen vor Ort getestet und sollen künftig serienmäßig die Kontaktaufnahme mit GEA vereinfachen.

GEA verschafft sich mit dem QR-Code Kontakt zu den Endkunden*innen und eröffnet sich ein neues Geschäftsfeld auf Basis einer neuen Datengrundlage.
 

Team: Martin Zickler (GEA), Tahsin Avci (Endava), Ulrich Erdmann (independent.de)

"Schon die gemeinsame, präzise Formulierung der Aufgabenstellung mit externen, kreativen Partnern hat mir geholfen einen völlig neuen Blickwinkel auf mögliche Lösungen zu entwickeln. Die anschließende, gemeinsame Erarbeitung von neuen Ideen haben die Teilnahme am Cross Innovation Lab für mich wertvoll gemacht." 

Martin Zickler, Product Manager Hygienic Pumps, GEA Hilge

Format & Methode

Im Cross Innovation Lab kommen Unternehmen in wechselnden Konstellationen über einen Zeitraum von sechs Wochen zusammen um in stimulierender Umgebung gemeinsam an Produktentwicklungen zu arbeiten. Expertinnen und Experten aus der Kreativwirtschaft werden gezielt in den Prozess einbezogen.

  • Feldforschung: Zu Beginn werden die Herausforderungen der Unternehmen in Zusammenarbeit mit Kreativen - und deren frischer Perspektive von außen - in einer neuartigen Tiefe durchdrungen.
  • Workshop-Phase: In insgesamt vier Workshop-/Labortagen erarbeiten die Unternehmen zusammen mit ausgewählten Kreativschaffenden neue Lösungen.
  • Feedback-Schleifen: Zwischen den Laboren findet eine Konzeptschau mit allen beteiligten Unternehmen statt, um durch gemeinsames Feedback und Austausch die Produkte weiter zu verbessern.

Im iterativen Arbeitsprozess entwickeln Unternehmen mit deutlich reduziertem Zeitaufwand neue Produkte oder Produktadaptionen.

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Unser Partner: GEA

GEA ist einer der größten Systemanbieter für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie sowie für ein breites Spektrum weiterer Branchen. Das international tätige Technologieunternehmen konzentriert sich auf Maschinen und Anlagen sowie auf Prozesstechnik und Komponenten. Im Cross Innovation Lab war GEA mit der Produktsparte Ventile und Pumpen vertreten. Diese fördern im Alltag Milch, Bier, andere Getränke, pastöse Nahrungsmittel, Arzneimittel oder chemische Produkte.

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Was ist Cross Innovation?

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Beteiligte Experten der Kreativwirtschaft

Ulrich Erdmann

Ulrich Erdmann

AI, SmartServices, Concept, Designthinking, Data

www.independent.de

Tahsin Avci

Tahsin Avci

Beratung, Strategie und Produktion von Games, Applied Game Mechanics und Extended Reality

www.endava.com

Industrie

GEA: Digitalisierung durch ein smartes Ventil

Im Cross Innovation Lab ist eine innovative Transportlösung für Medizinprodukte entstanden.

Plastik / Medizintechnik

Albis/Drägerwerke: Vision - das Krankenhauszimmer der Zukunft

Im Cross Innovation Lab ist das Krankenzimmer der Zukunft entstanden.

Gesundheit

Essity - Kollaboration im Labor

Im Cross Innovation Lab ist das Labor der Zukunft entstanden.

Chemische Industrie

tesa - Produktentwicklung im Cross Innovation Lab

Tesa entwickelte im Cross Innovation Lab eine neue Produktreihe.

Embedded Systems

Garz & Fricke - der Donatifier

Im Cross Innovation Lab ist die erste digitale Spendendose entstanden.

Kreislaufwirtschaft

Remondis: automatische Mülltrennung durch künstliche Intelligenz

In der Cross Innovation Class haben interdisziplinäre Studierenden-Teams Lösungen für die Smart City erarbeitet.

Industrielle Bilderkennung

Vitronic: Mehr Sicherheit im Straßenverkehr

In der Cross Innovation Class haben interdisziplinäre Studierenden-Teams Lösungen für die Smart City erarbeitet.

Abstimmung an Werbeträgern durch Gestensteuerung

Werbung

Ströer: Bürgerbeteiligung im öffentlichen Raum

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öffentlicher Informationssektor

Dataport: Verkehrssicherheit für Fahrradfahrer

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Automobilindustrie

Vibracoustic - Kund*innen in komplexe Entwicklungsprozesse einbeziehen

Vibracoustic vereinfacht komplexe Entwicklungsprozesse durch ein digitales Portal.

Cases

Cases

Spannende Cases von Unternehmen und Kreativen, die gemeinsam Cross Innovation erfolgreich angewendet haben.

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