Hilfsmaßnahmen von Bund und Stadt

Hilfsmaßnahmen von Bund und Stadt

Hilfsmaßnahmen von Bund und Stadt

Ein Überblick über Hilfsmaßnahmen durch den Bund und die Freie und Hansestadt Hamburg

Branchenunabhängige Maßnahmen

Branchenspezifische Maßnahmen

Branchenunabhängige Maßnahmen

Zahlung von Ausfallhonoraren

Worum geht's?
Die Bundesregierung ermöglicht es Kulturinstitutionen, Ausfallhonorare an freischaffenden Kreativen zu zahlen, wenn das Engagement wegen der Corona-Krise abgesagt werden musste.

Für wen ist das interessant?
Die Regelung gilt für Kultureinrichtungen und Projekte, die vom Bund gefördert werden. Voraussetzung ist, dass das Engagement bis zum Stichtag 15. März 2020 vereinbart wurde. Bei Gagen unter 1.000 Euro, kann ein Ausfallhonorar von bis zu 60 Prozent des Nettoentgelts gezahlt werden. Bei Gagen über 1.000 Euro können die Künstlerinnen und Künstler maximal 40 Prozent des Nettoentgelts erhalten; die Obergrenze des Ausfallhonorars liegt bei 2.500 Euro.

Wie beantrage ich das?
Die Pressemitteilung der Bundesregierung finden Sie hier. Ob Ausfallhonorare gezahlt werden, ist von den individuellen Vertragsbedingungen abhängig. Mehr Infos gibt es hier.

Finanzielle Unterstützung für Maßnahmen zur Reduzierung der Infektionsgefahr 

Worum geht's?
Zur Unterstützung von Kultureinrichtungen bei Umbauten und Ausstattungsmaßnamen zur Reduzierung der Infektionsgefahr bei einer Wiedereröffnung stellt der Bund bis zu zehn Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung.

Für wen ist das interessant?
Gefördert werden Investitionen zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Antragsberechtigt sind Museen, Ausstellungshallen und Gedenkstätten ebenso wie Veranstaltungsorte von Konzert- und Theateraufführungen sowie soziokulturelle Zentren und Kulturhäuser.

Wie beantrage ich das?
Die Fördergrundsätze und weitere Informationen zur Antragstellung finden Sie auf der Homepage des Bundesverbandes Soziokultur e.V..

Sicherheit für zugesagte & erhaltene Zuwendungen

Worum geht’s?

  • Zuwendungen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien: Müssen geförderte Projekte vorzeitig abgebrochen werden, ist es im Rahmen einer Einzelfallprüfung möglich, von Rückforderungen für bereits zur Projektdurchführung verausgabter Fördermittel abzusehen. Fördermittel, die infolge ausgefallener Veranstaltungen vom Zuwendungsempfänger aufgrund ersparter Ausgaben nicht benötigt werden, sind grundsätzlich zurückzuerstatten.
  • Zuwendungen der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH): Förderzusagen der FHH bestehen, auch wenn die geplanten Produktionen und Projekte momentan nicht oder in anderer Form umgesetzt werden können.

Für wen ist das interessant?
Staatlich geförderte Kulturprojekte und -veranstaltungen, die aufgrund des Coronavirus abgebrochen werden mussten.

Wie beantrage ich das?
Bitte setzen Sie sich mit den Ansprechpartner/innen des jeweiligen Zuwendungsgebers in Verbindung.

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Worum geht’s?
Die Überbrückungshilfe löst die ausgelaufene Corona Soforthilfe ab. Unternehmen, die die Soforthilfe empfangen haben, sind erneut antragsberechtigt. Die Förderung des neuen Programms ist deutlich höher als bei der Soforthilfe. Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten. Die Förderung betrifft die Monate Juni bis August 2020 und muss nicht zurückgezahlt werden. Es werden Zuschüsse gewährt in Höhe von:

  • 80 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch
  • 50 Prozent bei Einbruch zwischen 50 und 70 Prozent
  • 40 Prozent bei Einbruch zwischen 40 und unter 50 Prozent
  • Liegt der Umsatz in einem Fördermonat bei wenigstens 60 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats, entfällt die Überbrückungshilfe anteilig für den jeweiligen Fördermonat.

Zudem gilt:

  • Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate.
  • Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 9.000 Euro für drei Monate.
  • Bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 15.000 Euro für drei Monate.
  • In begründeten Ausnahmefällen können diese Höchstbeträge überschritten werden.

Für wen ist das interessant?
Förderfähig sind kleine und mittelständische Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, Soloselbstständige, Freiberufler/innen sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind. Voraussetzung ist, dass die Geschäftstätigkeit durch die Pandemie vollständig oder zum großen Teil zum erliegen gekommen ist: D.h. dass der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen sein muss. Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind statt die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen. Das Unternehmen darf sich am 31. Dezember 2019 gemäß EU-Definition nicht in Schwierigkeiten befunden haben.

Wie beantrage ich das?
Das Antragsverfahren läuft digital ab und ist in zwei Stufen geglieder:

  • Stufe 1: Glaubhaftmachung der Antragsvoraussetzungen und der erstattungsfähigen Fixkosten: Ein Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer muss Umsatzausfälle und die betrieblichen Fixkosten bestätigen.
  • Stufe 2: Nachträglicher Nachweis: Nach Programmende findet eine Soll-Ist-Abrechnung statt. Bei Abweichung der tatsächlichen Umsätze von der Prognose sind zu viel gezahlte Zuschüsse zurückzuzahlen oder werden nachträglich aufgestockt.

Das Fördervolumen beträgt insgesamt 25 Milliarden Euro. Es wird empfohlen schnellstmöglich mit eine/r Steuerberater/in oder Wirtschaftsprüfer/in den Antrag zu stellen, bevor die Mittel ausgeschöpft sind.

Für Fragen rund um die Corona-Hilfsmaßnahmen hat die IFB eine Hotline eingerichtet: +49 40 42828 - 1500 

Corona Recovery Fonds

Worum geht's?
Der Corona Recovery Fonds (CRF) schließt an das Modul für Innovative Startups in der Hamburger Corona Soforthilfe an. Über den CRF können langfristige Risiko- und Eigenkapitalfinanzierungen für innovative Startups und wachstumsorientierte kleine Mittelständler aus Hamburg realisiert werden, die aufgrund der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind.

Für wen ist das interessant?
Antragsberechtigt sind technologisch orientierte Start-ups, junge Unternehmen mit nicht-technologischen Produkt-, Dienstleistungs-, Prozess- und Geschäftsmodellinnovationen sowie sonstige wachstumsorientierte kleine Mittelständler bis maximal 75 Millionen Euro Jahresumsatz und bis zu 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ausgeschlossen von der Förderung sind Unternehmen, die sich bereits am 31. Dezember 2019 in Schwierigkeiten befanden sowie öffentliche Unternehmen. 

Wie beantrage ich das?
Die Fondsmittel werden über die Hamburgische Investitions- und Förderbank an die IFB Innovationsstarter GmbH und die BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg mbH weitergeleitet, die die einzelnen Beteiligungsfinanzierungen operativ umsetzen. Abhängig von Innovationsgrad und Finanzierungsstrategie können sich Unternehmen bei einem der beiden Beteiligungsfinanzierer um Beteiligungen in Höhe von bis zu 500.000 Euro bewerben.

Der CRF umfasst ein Fördervolumen von insgesamt bis zu 50 Millionen Euro, das sich aus Landes- und Bundesmitteln speist.

Corona-Sofortmaßnahmen der BKM

Worum geht’s?
Mit dem „Hilfspaket Kultur“ im Wert von 25 Mio. Euro fördert die Behörde für Kultur und Medien (BKM) laufende Belastungen, die infolge der Allgemeinverfügung nicht länger durch eigene Mittel gedeckt werden können. Darüber hinaus wird ein Nothilfefonds in Höhe von zwei Millionen Euro eingerichtet, mit dem auf Antrag Ausfälle ausgeglichen werden können, die durch andere Hilfsmaßnahmen nicht erfasst werden.

Für wen ist das interessant?
Das Hilfspaket richtet sich an nicht-staatliche kulturelle Einrichtungen und Betriebe, die bereits eine regelmäßige Förderung der Behörde für Kultur und Medien erhalten oder nach den bestehenden Förderrichtlinien aufgrund der besonderen Situation förderfähig wären. Hiermit sind bspw. Privattheater, Musik-Clubs, Programmkinos, Stadtteilkulturzentren, Musikensembles und Festivals gemeint.

Wie kann ich das beantragen?
Wenden Sie sich bitte an Ihre zuständigen Ansprechpartnerinnen und -partner in der Behörde.

Neustartprämie für Kreative

Worum geht's?
Die Neustartprämie soll einen Neustart ermöglichen in die künstlerische und kreative Tätigkeit: Kreative können einmalig, pauschal 2.000 Euro beantragen, um die eigene künstlerische Tätigkeit wieder ins Laufen zu bringen, beziehungsweise die Wiederaufnahme vorzubereiten. Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden.

Für wen ist das interessant?
Antragsberechtigt sind alle Personen mit Sitz in Hamburg, die Mitglied in der Künstlersozialkasse (KSK) sind oder inhaltlich die Kriterien der KSK für eine künstlerische Tätigkeit erfüllen und durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind.

Wie beantrage ich das?
Die Hilfe kann ab sofort und bis zum 31. August beantragt werden. Das Antragsformular sowie weiter Infos finden Sie auf der Homepage der Stadt Hamburg.

Zinslose Mietstundung & Immobilien-Kündigungsschutz

Worum geht’s?
Private, gewerbliche Mieter/innen städtischer Immobilien können ihre Miete vorerst bis zu drei Monate zinslos gestundet bekommen. Die Stundungszusage der Immobilienunternehmen Sprinkenhof, GMH, HHLA und LIG gilt ab sofort. Der Senat bittet die privaten Gewerbevermieter in Hamburg, diesem Beispiel zu folgen.
Um Kündigungen von Mieträumen, wie Ateliers, Proberäumen oder Clubs, zu vermeiden, wird zudem bis September 2020 eine Kündigung aufgrund von Mietschulden nicht möglich sein.

Für wen ist das interessant?
Private, gewerbliche Mieter/innen städtischer und nicht-städtischer Immobilien, die von den aktuellen Corona-Allgemeinverfügungen belastet werden.

Wie beantrage ich das?
Betroffene Gewerbemieter/innen sollten sich zeitnah an ihre Vermieter wenden.

Aussetzung/Herabsetzung von Steuerzahlungen

Worum geht’s?
Unternehmen, die wegen des Corona-Virus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, können schon jetzt zur Entlastung verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Finanzämter nutzen, z.B. die Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer auf Antrag, Stundung fälliger Steuerzahlungen, Erlass von Säumniszuschlägen, Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen bis zum 31. Dezember 2020.

Für wen ist das interessant?
Steuerpflichtige, die unmittelbar von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind.

Wie beantrage ich das?
Betroffene sollten sich schnellstmöglich mit dem für sie zuständigen Finanzamt in Verbindung setzen. Alle Anträge zum Corona-Erlass finden Sie hier.

Stundung von Krankenversicherungsbeiträgen

Worum geht’s?
Eine Stundung der Versicherungsbeiträge von freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherten Selbständigen kann beantragt werden, wenn alle anderen Corona-Hilfen ausgeschöpft sind.

Für wen ist das interessant?
Selbstständige, die freiwillig in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind.

Wie beantrage ich das?
Bitte wenden Sie sich dazu an Ihre Krankenkasse. Allgemeine Infos gibt der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen.

Stundung/Herabsetzung von KSK-Beiträgen

Worum geht es?

  • Stundung: Bestehen durch die Auswirkungen des Corona-Virus akute und schwerwiegende Zahlungsschwierigkeiten, können Sie bei der Künstlersozialkasse einen formlosen, schriftlichen Antrag auf Stundung der Beiträge oder Ratenzahlung stellen.
  • Minderung des voraussichtlichen Arbeitseinkommens: Wer sein Einkommen aufgrund von Einbrüchen durch Absagen o.ä. nach unten korrigieren muss, sollte dies unbedingt auch der Künstlersozialkasse melden: Damit sinken die monatlichen Beitragszahlungen. Wenn die Einkommenserwartung infolge der Corona-Krise herabgesetzt werden muss, wird die Versicherungspflicht bis auf weiteres auch im laufenden Jahr fortgesetzt, wenn nach aktueller Einschätzung das Mindesteinkommen von 3.900 € jährlich nicht erreicht werden kann. Das heißt, auch wenn Sie durch die Minderung des Einkommens die Voraussetzungen für die Versicherungspflicht nicht mehr erfüllen, wird die Versicherung nicht beendet und der bestehende Versicherungsschutz geht durch eine Einkommenskorrektur bis auf Weiteres nicht verloren.

Für wen ist das interessant?
Kreativschaffende, die über die KSK sozialversichert sind.

Wie beantrage ich das?

  • Zahlungsaufschub: Der Antrag sollte eine kurze Begründung zu den Umständen der Zahlungsschwierigkeiten beinhalten und per Mail an auskunft@kuenstlersozialkasse.de gesendet werden. Es kann ohne weitere Ermittlungen eine zinslose Stundung zunächst bis zum 30. Juni 2020 erfolgen. Die monatlichen Beitragsforderungen enstehen so zwar nach wie vor, werden jedoch nicht vor Juli 2020 geltend gemacht.
  • Minderung des voraussichtlichen Arbeitseinkommens: Die Änderungsmitteilung muss postalisch erfolgen. Das Formular finden Sie hier.

Gebührenrechtliche Hilfen für Gewerbetreibende

Worum geht’s?
Hamburg erweitert die Möglichkeit für Stundungen und Erlasse städtischer Gebühren für Unternehmen, Gewerbetreibende und sonstige betroffene Institutionen. Bis zum 31. Dezember 2020 können Sie die Stundung oder den Erlass der bis zu diesem Zeitpunkt fällig werdenden Gebühren beantragen.

Für wen ist das interessant?
Gebührenpflichtige, die durch die Allgemeinverfügung unmittelbar in ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit eingeschränkten werden.

Wie beantrage ich das?
Darüber liegen noch keine Informationen vor. Anträge sollten daher bis auf Weiteres bei der Behörde gestellt werden, welche die Gebühren erhebt.

Kurzarbeitergeld

Worum geht’s?
Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn ein Betrieb seine Beschäftigten in Kurzarbeit schickt. Den Arbeitgeber/innen werden zudem die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden erstattet.

Für wen ist das interessant?
Unternehmen mit mindestens eine/r Mitarbeiter/in. Es muss mindestens ein Zehntel der Beschäftigten von einem Arbeitsausfall in Folge der Epidemie betroffen sein.

Wie beantrage ich das?
Kurzarbeitergeld kann bei der Bundesagentur für Arbeit beantragt werden. Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage der Agentur für Arbeit. Der Antrag kann hier gestellt werden.

Grundsicherung für Freischaffende

Worum geht’s?
Hinsichtlich der Grundsicherung (Existenzsicherung durch ALG II) gilt bis September 2020, dass Rücklagen nicht zuerst aufgebraucht werden müssen, bevor die Grundsicherung greift. Miete- und Mietnebenkosten werden ohne weitere Prüfung übernommen.

Für wen ist das interessant?
Für Freischaffende kann ALG II eine Möglichkeit sein, um sich kurzfristig finanziell abzusichern und Verdienstausfälle zumindest teilweise aufzufangen.

Wie beantrage ich das?
Arbeitslosengeld II beantragen Sie bei dem für Sie zuständigen Jobcenter. Sie finden alle notwendigen Informationen und Unterlagen hier.

IFB-Förderkredit Kultur

Worum geht’s?
Im erweiterten Förderkredit Kultur der Hamburgischen Investions- und Förderbank (IFB) stehen insgesamt 50 Mio. Euro zur Verfügung: Kulturbetriebe erhalten durch den Kredit, ergänzend zur Soforthilfe, schnell die dringend benötigten Liquiditätshilfen. Der Kreditrahmen beträgt bis zu 150.000 Euro. Das Geld kann zur Finanzierung von Betriebsmitteln genutzt werden.

Für wen ist das interessant?
Kulturbetriebe, die durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Not geraten sind und dringend Liquiditätshilfen benötigen.

Wie beantrage ich das?
Die für die Antragsstellung benötigten Formulare sowie alle Informationen zu den Förderrichtlinien finden Sie auf der Internetseite der IFB Hamburg. Bitte senden Sie Ihren Antrag inklusive aller Anlagen an kultur@ifbhh.de. Die Behörde für Kultur und Medien prüft die Förderwürdigkeit. Nach Bestätigung der Förderwürdigkeit entscheidet die IFB Hamburg kurzfristig über die Bewilligung.

Wichtig: Das Förderprogramm endet spätestens zum 31.05.2020. Das heißt: Bis zu diesem Zeitpunkt müssen sie den Bescheid der IFB erhalten haben, wenn sie am Programm teilnehmen wollen. 

Für Fragen rund um die Corona-Hilfsmaßnahmen hat die IFB eine Hotline eingerichtet: +49 40 42828 - 1500 

IFB Hamburg Kredit Liquidität

Worum geht’s?
Kleinen und mittleren Unternehmen sowie gemeinnützigen Organisationen, die durch die Corona-Krise in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind, eröffnet die IFB Hamburg kurzfristig mit dem Hamburg Kredit Liquidität neue Spielräume. Die Darlehenshöhe liegt bei mindestens 20.000 € und maximal 250.000 €. Das Darlehen hat eine Laufzeit von zehn Jahren mit einer Zinsfestschreibung für die ersten fünf Jahre.Der Darlehenszins beträgt in dieser Zeit 1,00% p.a. Die Tilgung setzt mit dem Beginn des fünften Laufzeitjahres ein. Sondertilgungen können jährlich vorgenommen werden.

Für wen ist das interessant? 
Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten (Vollzeitäquivalent), Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe, gemeinnützige oder Non-Profit-Organisationen sowie Existenzgründer/innen und Vereine. Den HKL beantragen können Unternehmen, die am 31.12.2019 noch nicht in Schwierigkeiten gemäß Art. 2 Nr. 18 AGVO waren.

Wie beantrage ich das?
Der Kredite wird über Finanzierungspartner abgewickelt. Informationen zum Antragsverfahren finden Sie auf der Seite der IFB-Hamburg.

KfW-Kredite

Worum geht’s?
Für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe stehen zur Deckung von kurzfristigem Liquiditätsbedarf bereits etablierte Förderinstrumente der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Verfügung.

Für wen ist das interessant?
Unternehmen und Freiberufler/innen, die aufgrund der Coronapandemie in Liquiditätsschwierigkeiten geraten (sind).

Wie beantrage ich das?
Generell werden KfW-Kredite über Finanzierungspartner abgewickelt. Dies kann Ihre Hausbank oder jede andere Bank bzw. Sparkasse sein. Informationen dazu erhalten Sie auf der Internetseite der KfW oder über die Hotline: +49 800 539 9 - 001.

Förderung von Unternehmensberatungen

Worum geht's?
Das Bundsamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert Unternehmensberatungen. Gefördert werden Beratung bis zu einem Wert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil. Mit externer professioneller Hilfe sollen Unternehmen spezifisches Know-how aufbauen und Maßnahmen entwickeln, um die wirtschaftlichen Folgen der Krise besser bewältigen zu können.

Für wen ist das interessant?
Das Förderprogramm richtet sich an Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Freiberufler/innen. Das Unternehmen muss bereits gegründet sein.

Wie beantrage ich das?
Mehr Informationen zum Programm finden Sie hier. Interessenten stellen den Antrag online. Das Antrags-Formular finden Sie hier.

Branchenspezifische Maßnahmen

Einmaliger Sonderpreis für Programmkinos

Worum geht's?
Anlässlich 50 erfolgreicher Preisverleihungen und vor dem Hintergrund der aktuellen Krise gewährt die Bundesregierung einen einmaligen Sonderpreis für Programmkinos. Für bisherige Preisträger der Kinoprogrammauszeichnung werden insgesamt 5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. 

Für wen ist das interessant?
Der Sonderpreis zum 50. Jubiläum richtet sich an Preisträger, die in den Jahren 2017, 2018, 2019 zumindest einmal einen Kinoprogrammpreis der Bundesregierung erhalten haben. Die Mittel können auch für den laufenden Betrieb eingesetzt werden und sollen die Existenz der prämierten Kinos gerade in der aktuell schwierigen Situation stützen.

Wie beantrage ich das?
Die Auszahlung des Sonderpreises erfolgt über das Bundesverwaltungsamt. Die Preisträger werden zeitnah über die Einzelheiten der Preisgeldvergabe informiert.

Soforthilfe für freie Orchester & Ensembles

Worum geht's?
Bis zu 5,4 Millionen Euro Soforthilfen stellt die Bundesregierung für freie Orchester und Ensembles zur Verfügung. Das Hilfsprogramm soll künstlerisches Arbeiten trotz der Corona-Pandemie ermöglichen.

Für wen ist das interessant?
Das Soforthilfeprogramm läuft bis Ende 2020 und richtet sich an professionelle Orchester und Ensembles mit Sitz in Deutschland. Antragsteller können bis zu 200.000 Euro erhalten. Voraussetzung ist, dass die Projekte im Inland realisiert werden und dass die Projektorchester und Klangkörper nicht überwiegend öffentlich finanziert werden.

Wie beantrage ich das?
Das Antragsformular sowie die Förderrichtlinien finden Sie hier am Seitenende .

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