23.2.2022

Förderungen im März: Was gibt es Neues?

Förderungen im März: Was gibt es Neues?

Du suchst nach Förderungen? Dann bist du bei uns an der richtigen Adresse: Wir haben dir eine Liste aktueller Förderprogramme für Kreativschaffende zusammengestellt. Unter anderem mit dabei: Eine Tourförderung für Musiker*innen, eine Projektförderung für Bildende Künstler*innen und diverse Corona-Hilfen. Wirf gerne einen Blick in unseren Finanzierungsfinder, wenn du nicht fündig geworden bist. Hier kannst du weitere Stellen für mögliche Förderungen einfach recherchieren. Du bist auf der Suche nach einem Raum für eine temporäre Nutzung? Dann solltest du dir unser Frei_Fläche-Programm näher anschauen. Das Förderprogramm vermittelt Räume für kreative Zwischennutzung und richtet sich an Kreativschaffende, die auf der Suche sind nach günstigen Räumen und Experimentierflächen sind. 

 

Hamburger Crowdfunding-Kampagnenförderung

Für wen ist das interessant?
Bewerben können sich Unternehmer*innen (Gewerbe und freie Berufe), Unternehmen, Vereine und Stiftungen aller Branchen aus Hamburg, die eine Crowdfunding-Kampagne starten wollen und kreative Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung ihrer Kampagnen benötigen. 

Worum geht's?
Du möchtest eine Crowdfunding-Kampagne starten? Dir fehlt dafür eine kreative und professionelle Projektpräsentation? Du brauchst Unterstützung bei der Erstellung eines Pitchvideos, dem Schießen von Produkt- und Teamfotos, bei der Vorbereitung eines Kommunikationsplans oder bei der Pressearbeit? Die Hamburg Kreativ Gesellschaft und die Behörde für Kultur und Medien bieten mit der Hamburger Crowdfunding-Kampagnenförderung die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung (max. 5.000 Euro) für alle Kreativleistungen rund um eine Crowdfunding-Kampagne.

Wie beantrage ich das?
Vereinbare ein Beratungsgespräch mit Marie Schreiber oder nimm am Crowdfunding Club teil. Fülle das digitale Bewerbungsformular aus und reiche alle erforderlichen Dokumente ein. Bitte beachte, dass du alle erforderlichen Dokumente digital bis spätesten 14 Tage vor der Veröffentlichung der Crowdfunding-Kampagne (Finanzierungphase) eingereicht haben musst. Sollte deine Crowdfunding-Kampagne vorher starten, kannst du leider keinen Antrag einreichen. Mehr Informationen und das FAQ findest du hier.

 

Elbkulturfonds

Für wen ist das interessant?
Das Programm richtet sich an professionelle bildende Künstlerinnen und Künstler, Kollektive sowie kunstvermittelnde Initiativen und Akteurinnen und Akteure bei der Konzeptionierung und Umsetzung von Projekten der Bildenden Kunst.

Worum geht's?
Die Projekte können sowohl spartenübergreifend konzipiert sein, als auch einzelne Sparten umfassen. Wünschenswert sind Möglichkeiten für Gastauftritte und Kooperationen mit überregional oder international tätigen Künstlerinnen und Künstlern. Berücksichtigt werden können Projekte aller künstlerischen Sparten mit Ausnahme der Filmproduktion. Die Projekte sollen für Hamburg erarbeitet und in Hamburg präsentiert werden und dabei auch für ein Publikum beziehungsweise für eine Fachöffentlichkeit über die Stadtgrenzen hinaus relevant sein.

Wie beantrage ich das?
Anträge für Projekte, die für das Jahr 2023 geplant sind, können bis zum 1. Juni 2022 für den Elbkulturfonds 2022 eingereicht werden. Nutze für die Bewerbung bitte das Online-Antragsverfahren.

Alle Informationen über den Elbkulturfonds gibt es hier: https://elbkulturfonds.hamburg/

 

Förderung Bildende Kunst: Projektförderung

Für wen ist das interessant?
Das Programm richtet sich an professionelle bildende Künstlerinnen und Künstler, Kollektive sowie kunstvermittelnde Initiativen und Akteurinnen und Akteure bei der Konzeptionierung und Umsetzung von Projekten der Bildenden Kunst.

Worum geht's?
Zusätzlich vergibt die Behörde für Kultur und Medien im Rahmen der durch den Senat bereitgestellten Gelder für die pandemiebedingte Unterstützung der Kultur in Hamburg für das Jahr 2022 einmalige Sondermittel im Bereich Bildende Kunst in Höhe von 200.000 Euro. Unterstützt werden Projekte mit einem Volumen von 10.000 bis 50.000 Euro, die noch im laufenden Jahr 2022 umgesetzt werden.

Wie beantrage ich das?
Mehr Information zu den Zielen, Voraussetzungen und der Antragstellung für die Sondermittel gibt es hier.

 

Internationale Tourförderung

Für wen ist das interessant?
Die Internationale Tourförderung unterstützt Musiker*innen und Bands mit einem Wohnsitz in Deutschland bei besonderen Auftritten im Ausland.

Worum geht's?
Ziel ist es, Künstler*innen damit den Markteintritt auf einem internationalen Musikmarkt zu erleichtern oder dabei zu helfen, sich dort weiter zu etablieren. Über die eingereichten Projektanträge entscheidet eine fünfköpfige Jury mit Expert*innen aus der Musikwirtschaft. Für maximal 15 Auftritte, Supportshows, Auftritte bei Musikfestivals, Showcases oder in TV- und Hörfunksendungen kann ein finanzieller Zuschuss zu den Reise- und Marketingkosten gewährt werden. Der Fokus der Förderung liegt dabei auf absatzstarken Zielmärkten wie den USA, Japan, Südkorea, Australien sowie Europa - hier insbesondere Großbritannien, Frankreich, die Benelux-Staaten und die nordischen Länder. Weitere Länder kommen unter Umständen als Zielmärkte in Betracht, sofern dort Tonträgerveröffentlichungen oder sonstige nachhaltige marktbereitende Aktivitäten nachgewiesen werden können.

Wie beantrage ich das?
Der Antrag auf Internationale Tourförderung muss spätestens 5 Wochen vor dem ersten Auftritt bei der Tourförderung eingegangen sein - sowohl online als auch postalisch (Initiative Musik, Friedrichstr. 122, 10117 Berlin).

 

Pandemiebedingte Förderung von Filmverleih- und Filmvertriebsunternehmen

Für wen ist das interessant?

Die Förderung soll Anreize zur Wiederaufnahme des Verleihs und Vertriebs deutscher Kinofilme und von Koproduktionen mit deutscher Beteiligung nach der pandemiebedingten Schließung von Kinos setzen. 

Worum geht's?
Gegenstand der Förderung sind der Verleih im Inland und der Vertrieb im Ausland von Kinofilmen (im Sinne der §§ 41 bis 48 FFG). Antragsberechtigt sind Verleih- oder Vertriebsunternehmen mit Sitz oder Niederlassung im Inland. Die Förderung wird als nicht rückzahlbare Zuwendung (Zuschuss) bewilligt, über die Bewilligung entscheidet die Kommission für Verleih-, Vertriebs- und Videoförderung der Filmförderungsanstalt. Zuwendungen können nur für Vorhaben gewährt werden, deren Kinostart oder deren Umsetzung spätestens bis zum 31. August 2022 erfolgt. Zuwendungen an Verleihunternehmen können bis zu 25 Prozent der anerkennungsfähigen Kosten betragen, höchstens jedoch 600.000 Euro pro Maßnahme. Zuwendungen an Vertriebsunternehmen können bis zu 50 Prozent der anerkennungsfähigen Kosten betragen, höchstens jedoch 50.000 Euro pro Maßnahme.

Wie beantrage ich das?
Um eine möglichst reibungslose Antragsbearbeitung zu gewährleisten, nimm vor der Einreichung Kontakt zu der zuständigen Förderreferentin auf. Beachte bitte auch die Fördergrundsätze und die Fragen und Antworten für die Maßnahme. Die gesamte Antragsbearbeitung seitens der FFA erfolgt in digitaler Form. Sofern du Angaben zum Antrag machen möchtest oder hierzu aufgefordert wirst, logge dich bitte im Antragsportal ein und erledigen dort die erforderlichen Angaben. Mehr Infos gibt es hier.

 

Hamburger Corona-Härtefallhilfe

Für wen ist das interessant?
Antragsberechtigt sind Unternehmen (Einzelunternehmen und Unternehmensverbünde) sowie Soloselbstständige und soloselbstständige Angehörige der Freien Berufe aller Branchen, die eine pandemiebedingte besondere Härte erleiden. Ferner muss der/die Antragstellende zum Zeitpunkt der Antragstellung und Auszahlung der Härtefallhilfe bei einem Hamburger Finanzamt ertragssteuerlich geführt werden und seine Geschäftstätigkeit grundsätzlich vor dem 1. Oktober 2021 aufgenommen haben. Mehr Informationen zur Antragsberechtigung gibt es hier.

Worum geht's?
Es ist nun möglich, die Härtefallhilfe auch dann zu erhalten, wenn das Unternehmen bereits Steuerungsmaßnahmen ergriffen hat und deshalb ein Liquiditätsengpass nicht mehr besteht. Das können zum Beispiel die Stundung von Verbindlichkeiten durch Gläubiger oder Ratenvereinbarungen sowie die Einbringung eigener Mittel der Inhaber sein. Details und die Antragsbedingungen zu diesem Förderprogramm sind auf der Internetseite der IFB Hamburg einzusehen. Die Bemessung der Höhe der Härtefallhilfe orientiert sich an den Überbrückungshilfen. Die Höhe der Zuwendung im Förderzeitraum ist im Regelfall auf 100.000 Euro begrenzt. Eine Abschlagszahlung ist nicht vorgesehen.

Wie beantrage ich das?
Antragstellung durch Steuerberater*in, Wirtschaftsprüfer*in, vereidigte Buchprüfer*in oder steuerberatende Rechtsanwält*innen (Prüfende Dritte) ist bis zum 30. April 2022 möglich. Weitere Informationen gibt es hier.

 

Neustarthilfe 2022 

Für wen ist das interessant?
Die Neustarthilfe 2022 richtet sich weiterhin an die Betroffenen, die coronabedingte Umsatzeinbußen verzeichnen aufgrund geringer Fixkosten aber kaum von der Überbrückungshilfe IV profitieren. Wie bisher können neben Soloselbstständigen (mit oder ohne Personengesellschaften) auch kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, unständig Beschäftigte aller Branchen sowie Kapitalgesellschaften und Genossenschaften antragsberechtigt sein. 

Worum geht's?
Unternehmen und Soloselbstständige, die auch im ersten Quartal 2022 von coronabedingten Beschränkungen stark betroffen sind, erhalten weiterhin umfassende Unterstützung. Je nach Höhe des coronabedingten Umsatzausfalls stehen über die Neustarthilfe 2022 bis zu 1.500 Euro pro Monat zur Verfügung, also bis zu 4.500 Euro für die volle Laufzeit des Programms. Auch die Neustarthilfe 2022 wird als Vorschuss ausgezahlt. Sie wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet.

Wie beantrage ich das?
Für den Förderzeitraum Januar bis März 2022 erfolgt die Antragstellung über die Plattform. Zunächst wird die direkte Antragstellung für natürliche Personen möglich sein. Die Antragstellung für Soloselbstständige, die als juristische Person organisiert sind und Anträge über prüfende Dritte stellen, startet im Februar. Die FAQ sind hier verfügbar.

 

Neustarthilfe Plus Juli bis September

Für wen ist das interessant?
Die Neustarthilfe Juli bis September ist Teil des Programms Neustarthilfe Plus. Mit dem Programm Neustarthilfe Plus werden Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in den Förderzeiträumen Juli bis September und Oktober bis Dezember 2021 unterstützt. 

Worum geht's?
Die beiden Förderzeiträume für die Neustarthilfe Plus sind Juli bis September 2021 und Oktober bis Dezember 2021. Die Neustarthilfe Plus beträgt jeweils einmalig 50 Prozent des Referenzumsatzes. Der Referenzumsatz ist das Dreifache des durchschnittlichen Monatsumsatzes aus 2019. Sonderregelungen gelten bei geringen Umsätzen oder Einkünften in 2019 durch außergewöhnliche Umstände wie beispielsweise Unterbrechungen der Tätigkeit aufgrund Pflegezeit, Krankheit oder Elternzeit oder für Fälle, in denen die Geschäftstätigkeit zwar vor dem 1. November 2020, aber erst nach dem 1. Januar 2019 aufgenommen wurde. Als Neustarthilfe Plus ausgezahlt werden jeweils maximal 4.500 Euro für Soloselbständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und jeweils maximal 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften.

Wie beantrage ich das?
Anträge auf Neustarthilfe Plus Juli bis September 2021 kannst du bis 31. März 2022 (verlängert) stellen. Mehr Informationen gibt es hier.

 

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Für wen ist das interessant?
Antragsberechtigt ist grundsätzlich der/die Veranstalter*in einer Kulturveranstaltung (siehe Positivliste). Wichtig ist, dass die Veranstaltung in Deutschland stattfindet und Eintrittskarten verkauft. Antragsberechtigt sind Veranstalter*innen von Kulturveranstaltungen.

Worum geht's?
Veranstalter*innen können wählen zwischen Absage und Verschiebung. In allen Fällen, in denen der Sonderfonds die Kosten einer Komplett-Absage anteilig tragen würde, übernimmt der Sonderfonds alternativ anteilig die Kosten der Verschiebung einer Veranstaltung. Die Ausfallabsicherung erstattet 90 Prozent der tatsächlich entstandenen externen Kosten, die durch eine Verschiebung entstehen (siehe auch FAQ 3.11).

Wie beantrage ich das?
Die Registrierung von Veranstaltungen und die Antragstellung auf Förderung erfolgen ausschließlich hier. Eine anderweitige Registrierung oder Antragstellung, beispielsweise über die direkte Kontaktierung der Landeskulturbehörden oder Bewilligungsstellen in den Ländern, ist nicht möglich. Das allgemeine Verfahren ist hier beschrieben. 

 

Überbrückungshilfe IV

Für wen ist das interessant?
Mit der Überbrückungshilfe werden Unternehmen, (Solo-)Selbstständige, Vereine und Einrichtungen unterstützt, die aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie schließen mussten, beziehungsweise von den Schließungen erheblich betroffen sind.

Worum geht's?
Besonders von der Pandemie betroffene Unternehmen wie die Reisebranche oder die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft können zusätzliche Förderungen beantragen. Bei Erstantragstellung werden Abschlagszahlungen in Höhe von 50 Prozent der beantragten Förderung gewährt (maximal 100.000 Euro pro Monat beziehungsweise insgesamt bis zu 300.000 Euro).

Wie beantrage ich das?
Die Überbrückungshilfe IV kann nur über einen prüfenden Dritten beantragt werden. Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2022. Weitere Infos und die Antragsunterlagen gibt es hier.

 

Überbrückungshilfe III Plus

Für wen ist das interessant?
Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler*innen.

Worum geht's?
Im Förderzeitraum Juli bis Dezember 2021 gibt es eine Untersützung bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent.

Wie beantrage ich das?
Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge zum Förderzeitraum Juli bis Dezember endet am 31. März 2022. Seit 22. Oktober 2021 können prüfende Dritte auch die Kontoverbindung ändern. Die diesbezügliche Frist wurde ebenfalls auf 31. März 2022 verlängert. Weitere Infos und die Antragsunterlagen gibt es hier.

 

Stipendienprogramm stART.up

Für wen ist das interessant?
Das Stipendium richtet sich an junge Künstler*innen aller Sparten (zB. Musik, Bildende und Darstellende Kunst, Film, Fotografie, Literatur), die in Hamburg leben und arbeiten.

Worum geht's?
Die Claussen Simon Stiftung fördert mit dem Programm stART.up junge Kunstschaffende (bis zu 35 Jahre), die einer freiberuflichen Tätigkeit nachgehen oder diese anstreben und bereits einen künstlerischen Studiengang absolviert haben. Neben einer monatlichen finanziellen Unterstützung von bis zu maximal 1.500 Euro werden die Stipendiat*innen durch ein begleitendes Curriculum gefördert. Gemeinsam besuchen sie Workshops und Seminare, die ihren Einstieg in die selbständige künstlerische Tätigkeit erleichtern. Darüber hinaus erhalten sie individuelle Coachings zur Unterstützung ihrer persönlichen Entwicklung. Die Förderung ermöglicht es den Stipendiat*innen, sich ein Jahr lang auf das eigene künstlerische Schaffen zu konzentrieren. 

Wie beantrage ich das?
Die Kandidat*innen können sich bis zum 15. März 2022 für ein einjähriges Stipendium hier bewerben. Das Sitpendium beginnt am 1. Juli 2022.

 

Dissertation Plus

Für wen ist das interessant?
Das Stipendium ist ausgeschrieben für Komponist*innen bis zu einem Höchstalter von 35 Jahren, gleich welcher Nationalität. Der/Die Komponist*in sollte Erfahrungen mit der Komposition größerer Werke haben und muss während des Stipendiums den Wohnsitz in Hamburg haben. Gesucht wird ein*e Komponist*in, der/die an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg eine künstlerisch-wissenschaftliche Promotion absolvieren und den Dr. sc. mus. erwerben will. Der künstlerische Teil der Promotion beinhaltet eine Musiktheaterkomposition, die an der opera stabile der Hamburgischen Staatsoper in der Spielzeit 2024/2025 zur Uraufführung kommen soll. 

Worum geht's?
Das Stipendium umfasst eine monatliche Förderung von max. 1.500 Euro im Rahmen des Förderprogramms Dissertation Plus der Claussen-Simon-Stiftung. Die künstlerische Dissertation besteht aus einer wissenschaftlichen und einer kompositorischen Arbeit, die gleich gewichtet werden.

Wie beantrage ich das?
Die nächste Bewerbungsphase läuft vom 1.-31.3.2022. Weitere Informationen zum Programm und den Bewerbungsmodalitäten.

 

Sonderförderprogramm NEUSTART KULTUR Kickstarter-Zuschuss für Absolvent*innen staatlicher Kunsthochschulen

Für wen ist das interessant?
Gefördert werden können Absolvent*innen staatlicher deutscher Kunsthochschulen (siehe Positivliste), die in den Jahren 2019, 2020 oder 2021 einen der folgenden Abschlüsse im Bereich der freien bildenden Kunst erfolgreich bestanden haben: Akademiebrief/künstlerischer Abschluss, Master oder Diplom, Meisterschüler. Die geförderten bildenden Künstler*innen müssen exmatrikuliert sein sowie ihren Hauptwohnsitz dauerhaft und seit mindestens 1.1.2019 in Deutschland haben.

Worum geht's?
Die Fördermittel dienen als Anschubfinanzierung für alle Ausgaben, die den Start in eine erfolgreiche professionelle Tätigkeit als freischaffende*r bildende*r Künstler*in fördern. Kosten für die materielle und digitale Ausstattung, die für Recherche, Konzeption oder Realisierung künstlerischer Ideen erforderlich ist, sind ebenso möglich wie Ausgaben, um die eigene Kunst bekannt zu machen und Netzwerke zu erschließen sowie für Vermarktungsstrategien in digitaler wie analoger Form. Die Fördersumme beträgt 7.000 Euro. Die Fördersumme wird für einen Zeitraum von fünf Monaten in zwei Raten ausbezahlt. Die erste Rate in Höhe von 6.000 Euro wird zu Beginn der Förderung, die Restrate in Höhe von 1.000 Euro wird nach Vorlage des abschließenden Sachberichts überwiesen.

Wie beantrage ich das?
Die Auswahl der zu fördernden Künstler*innen erfolgt durch die staatlichen Kunsthochschulen. Abschluss und Abwicklung des Fördervertrags, Auszahlung der Förderung und Prüfung des erforderlichen Sachberichts obliegen der Stiftung Kunstfonds. Mehr Informationen

 

Stipendienprogramm für freischaffende Musiker*innen

Für wen ist das interessant?
Gefördert werden Musiker*innen der Freien Musikszene einschließlich der transkulturellen Szene bis hin zum modernen Jazz.  Angesprochen werden auch ausdrücklich Sänger*innen, Dirigent*innen sowie Komponist*innen dieser Genres.

Worum geht's?
Gefördert wird die Auseinandersetzung mit der eigenen künstlerischen Weiterbildung und Entwicklung. Das kann die Erweiterung des Repertoires, die Recherche und Entwicklung von neuen Konzertprogrammen und Konzertformaten oder/und die Weiterentwicklung der eigenen Marke (Webpräsenz, Öffentlichkeitsarbeit) umfassen. Im Falle eines Konzertvorhabens muss selbiges nicht zwingend zur Aufführung kommen. Die Förderung wird in Form eines viermonatiges Stipendiums in Höhe von jeweils 5.000 Euro ausgezahlt.

Wie beantrage ich das?
Bewerbungen für die zweite Runde werden voraussichtlich im Mai 2022 möglich sein. Der Deutsche Musikrat wird das Datum zum Start der zweiten Bewerbungsrunde öffentlich kommunizieren. Hier geht es zum FAQ.

 

Corona Recovery Fonds

Für wen ist das interessant?
Gefördert werden innovative Startups und wachstumsorientierte kleine Mittelständler*innen mit Sitz oder wesentlicher Betriebsstätte in Hamburg. Hierzu zählen

  • technologisch innovative Startups,
  • junge, innovative Unternehmen mit nicht-technologischen Produkt-, Dienstleistungs-, Prozess- und Geschäftsmodellinnovationen und
  • sonstige wachstumsorientierte kleine Mittelständler bis maximal 75 Mio. € Jahresumsatz

Worum geht's?
Die Laufzeit des Corona Recovery Fonds wurde bis zum 31. Mai 2022 verlängert. Der Fonds stärkt die Eigenkapitalausstattung mit geeigneten Finanzinstrumenten, um die Unternehmensfinanzierung (Investitionen, Betriebsmittel, Personalkosten etc.) sicher zu stellen.

Wie beantrage ich das?
Nähere Informationen zu den Förderkonditionen und zum Bewerbungsverfahren über unserer Förderpartner IFB Innovationsstarter GmbH und BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg mbH erfährst du in der detaillierten Programminformation im Downloadbereich und auf den Webseiten der Innovationsstarter und der BTG.

 

IFB-Förderkredit Kultur

Für wen ist das interessant?
Kulturbetriebe erhalten schnell und zusätzlich zu den Soforthilfen dringend benötigte Liquiditätshilfen.

Worum geht's?
Verlängert wurde auch der IFB-Förderkredit Kultur, mit dem noch bis zum 30. April 2022 insgesamt 50 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Hilfe steht nicht nur für Investitionen zur Verfügung, sondern auch für Betriebsmittel. Der Kreditrahmen kann bis zu 300.000 Euro betragen.

Wie beantrage ich das?
Nähere Informationen zu den Förderkonditionen und zum Bewerbungsverfahren gibt es hier.

 

Außerdem:

  • Informationen zu den Corona-Soforthilfe-Rückforderungen: RockCity hat die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Rückförderungen zusammengefasst.
  • Corona-Erlass für die Steuerverwaltung: Selbstständig in der Künstlersozialversicherung versicherte Künstler*innen sollten jetzt, wenn sie absehen können, dass sie das im Voraus gemeldete Einkommen nicht erreichen, direkt eine neue Einkommensschätzung an die Künstlersozialkasse senden. Die Künstlersozialkasse hält hierfür eine Reihe an Formularen bereit.
  • Grundsicherung für Selbstständige (Einzelunternehmer*innen und Freiberufler*innen) : Grundsicherung kann für freischaffend Tätige eine Möglichkeit sein, um sich kurzfristig finanziell abzusichern und Verdienstausfälle zumindest teilweise aufzufangen. Zuständig ist in diesem Fall das Jobcenter team.arbeit.hamburg –Standort für Selbstständige. Auch hier ist das Verfahren bereits mit Blick auf die aktuelle Lage vereinfacht worden
  • Hilfen und Beratungsstellen: Die Behörde für Wirtschaft und Innovation bündelt hier weitere Angebote.
  • Aktuelle Förderungen aus Hamburg: Die Behörde für Kultur und Medien stellt hier eine Übersicht bereit.

 

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Du bist Designer*in in Hamburg und wünschst dir Feedback für dein Projekt oder suchst Möglichkeiten zur Vernetzung mit Gleichgesinnten oder anderen Disziplinen? Dann melde dich jetzt zur Design-Sprechstunde an.
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In diesem Workshop lernst du die drei wesentlichen Schutzformen im Kreativbereich: das Urheberrecht, das eingetragene Design und die Marke.
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Der Games Lift Insights Workshop gibt einen Einblick, was Teams im Games Lift Inkubator von Gamecity Hamburg erwartet - mit einem Vortrag zur Marktanalyse für Indie-Entwickler*innen von Gamesindustrie-Beraterin und Games Lift Mentorin Cassia Curran und einem Q&A mit dem Gamecity Hamburg Team.
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