WORK IN PROGRESS: Kongress war ein voller Erfolg

21.2.2012

WORK IN PROGRESS: Kongress war ein voller Erfolg

„Arbeit neu denken“, war das Credo des Kongresses „Work in Progress“, der vom 16. - 18. Februar stattfand und gemeinsam von der Kreativ Gesellschaft, der ZEIT Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und Kampnagel veranstaltet wurde. Vertreter aus der Kreativwirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik erschienen zum Kongress, um drei Tage lang die Zukunft der Arbeit zu diskutieren. Gleich zum Auftakt warf Birger Priddat, Professor am Lehrstuhl für Politische Ökonomie an der Universität Witten/Herdecke, die Frage auf, wie wir in Zukunft Arbeit so gestalten können, dass sie lebendig wird und sprach sich dafür aus, dass sich auch große Unternehmen verstärkt auf die neuen Arbeitsformen, einlassen sollten. Drei Tage lang stellten Gründer, Künstler, Konzernvertreter, Professoren und viele weitere Experten die verschiedenen neuen Arbeitsformen, wie flexible Arbeitszeitmodelle oder kollaboratives Arbeiten vor und diskutierten, ob sich die Ansätze kreativer Arbeit als Modell für eine zukünftige Arbeitswelt eignen. Neben spannenden Diskussionen, wurde auch konkret gearbeitet. In drei Workshops, bei denen die Themen „Interessenorganisation“, Soziale Absicherung“ und Generationsübergreifende Kooperation“ erörtert wurden, wurden anschließend gemeinsame Lösungsansätze erarbeitet. Darüber hinaus fand am Freitagnachmittag im Rahmen der Social Media Week ein Panel zum Thema „Crowdfunding zwischen Finanzierung, Marketing und Vertrieb“ statt. Die Reaktionen waren durchweg positiv und spiegeln sich auch in den Besucherzahlen wider: Über 50 Interessierte erschienen zusätzlich auf Kampnagel, um dem spannenden Panel mit Experten und „Foundern“ beizuwohnen. Egbert Rühl, Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft zieht ein positives Fazit: „Der Kongress hat gezeigt, dass es den Akteuren der Kreativwirtschaft ein Bedürfnis ist, über ihre Arbeitswirklichkeit und ihre Positionen zu reflektiert und sich darüber mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen auszutauschen. Es ist schon jetzt erkennbar, dass sich die fruchtbaren Diskussionen an vielen Stellen fortsetzten und sich hier gefundene neue Ansätze weiterentwickeln werden.“

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung