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Mindestlohn: Auswirkungen auf Kultur- und Kreativwirtschaft

Diskussion im Rahmen von ART AT WORK

 


Mindestlohn: Auswirkungen auf Kultur- und Kreativwirtschaft

  • Datum: 18. Februar 2017, 16:30-18 Uhr
  • Ort:Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg
  • Referenten:Agnes Schreieder (ver.di), Benjamin Schaefer (Union Deutscher Jazzmusiker), Petra Lotzkat (BASFI), Matthias Berg (Texterschmiede), Katrin Benner (Moderatorin)
  • Zielgruppe:Alle Akteure und Akteurinnen der Kreativwirtschaft

Über diese Veranstaltung

Was macht ein*e zeitgenössische*r Künstler*in den ganzen Tag? Gibt es Kunst ohne Arbeit? Wie kann Kunst Wert generieren? Und wie steht es um die Produktionsbedingungen für Künstler*innen in Hamburg? Die Surrealisten forderten, dass die Kunst sich im Leben auflösen soll. Heute zählt der künstlerische Lifestyle zum Standort-Marketing für urbane Zentren. So ist auch das öffentliche Bild von künstlerischer Arbeit im Umbruch: von einer romantischen Existenz, in der es vor allem um eigene Selbstverwirklichung gehen soll, zur flexiblen Projekt-Avantgarde des Neoliberalismus. Der Themenschwerpunkt ART AT WORK präsentiert Performances, eine Installation und ein Diskursprogramm mit Perspektiven zu Kunst und Arbeit.

Paneldiskussion über faire Honorierung

Es diskutieren:

  • Agnes Schreieder, Landessekretärin Kunst und Kultur, Theater beim ver.di Landesbezirk Hamburg
  • Benjamin Schaefer, Vorstand von Union Deutscher Jazzmusiker
  • Petra Lotzkat, Leiterin des Amts für Arbeit und Integration der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration
  • Matthias Berg, Vorstand von Texterschmiede Hamburg e. V.

Moderation: Katrin Benner, Autorin, Moderatorin und Sprecherin für Radio und Fernsehen

Ein Jahr ist seit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland vergangen. Die Lohnuntergrenze soll dafür sorgen, dass weniger Menschen auf die Unterstützung des Staates angewiesen sind. Für Selbstständige gilt dieser Mindestlohn nicht. Dennoch hat der Mindestlohn Auswirkungen auf die Arbeit von Freiberuflern. Um den Mindestlohn zu umgehen, werden Künstler und Kreative oft dazu gedrängt, ihre Dienstleistungen als Selbstständige anzubieten. Welche Möglichkeiten haben sie, eine faire Honorierung durchzusetzen? Könnten als Ergänzung zum Mindestlohn „Mindestpreise“ oder „Mindestgewinne“ gesetzlich geregelt werden? Wer steht in der Verantwortung – der Staat, die Auftraggeber oder die Künstler und Kreativen selbst? Die Podiumsdiskussion diskutiert Lösungswege für eine faire Honorierung von Selbstständigen aus der Kunst, Kultur- und Kreativwirtschaft.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Eintritt frei.

Gesamtes Programm ART AT WORK

Informationen zur Anmeldung

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ansprechpartner

bei der Hamburg Kreativ GmbH

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Diese Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft realisiert.