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Music Works

Hamburger Wettbewerb für innovative Geschäftsmodelle im digitalen Musikmarkt.

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Music Works

Music Works

Digitalisierung und technische Neuerungen haben die Musikindustrie in den letzten Jahren vor große Herausforderungen gestellt. Gleichzeitig resultieren aus diesem Umbruch neue Chancen für die Musikwirtschaft.

Aktuelle Zahlen belegen, dass die Musikwirtschaft in Hamburg wächst. Dabei haben sich die Schwerpunkte und Bedingungen der Musikwirtschaft grundlegend geändert, der Verkauf von physischen Medien hat deutlich an Bedeutung verloren, an seine Stelle sind eine Vielzahl von neuen Produkten und Leistungen rund um die Musik getreten, die jeweils die neusten technischen Möglichkeiten nutzen.

Um die Möglichkeiten dieser neuen Entwicklungen gezielt zu fördern, hat die Hamburger Kulturbehörde in Zusammenarbeit mit der Kreativ Gesellschaft den Wettbewerb MUSIC WORKS initiiert. Beim 2011 erstmals stattgefundenen Wettbewerb wurden innovative Geschäftsmodelle prämiert, die auf einer Verbindung von Musik und digitaler Technologie beruhen. Preisgelder von bis zu 25.000 Euro kamen den Realisierungen der Projekte zugute. Über die Vergabe der Preise entschied eine Fachjury, die mit Vertretern aus Institutionen und Verbänden des Hamburger Musiklebens besetzt war.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ansprechpartner

für diese Inhalte

Fritz Dyckerhoff

Fritz Dyckerhoff

Veranstaltungen und Vernetzung

Tel. +49 – 40 – 879 7986 16
Email Fritz.Dyckerhoff@kreativgesellschaft.org

Gewinner des Wettbewerbs 2012

Den ersten Preis und 25.000 Euro erhielt das Projekt „Rapid Song Explorer“ der Agentur Maupi Hamburg. Inhaber und Geschäftsführer Jan Dietrich hat eine Software entwickelt, die von Musikdiensten in ihre Online-Auftritte implementiert werden soll, um auf neuartige Weise deren Angebot zu durchsuchen. Mit dem Rapid Song Explorer lassen sich viele Musiktitel in kürzester Zeit vorhören, indem sie zum Teil – vom Nutzer gesteuert – gleichzeitig abgespielt werden. Mit dem Preisgeld soll das Projekt in der Markteinführung unterstützt werden.

Der zweite (15.000 Euro) und dritte Preis (10.000 Euro) gingen an die Projekte „Sing like a Star (SilaS)“ sowie an „music-m3“.
Sing like a Star sieht die Bereitstellung der selbst entwickelten Gesangssoftware voice-choice für Auftragsziele von Ton- und Musikstudios vor.
music-m3 möchte mit einem Webdienst zur Bearbeitung und Optimierung von Metadaten eine Lösung für die Musikbranche anbieten, Musikhörern neben der Musik Begleitinformationen zur Verfügung zu stellen, was bei den heutzutage verbreitenden Arten der Musiknutzung nicht mehr ohne Weiteres möglich ist.

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