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Entwicklung Hochwasser- bassin

Ein neuer Ort für Hamburgs Kreativwirtschaft.

Entwicklung Hochwasserbassin

Das Areal “Hochwasserbassin” umfasst den ehemalige Betriebshof der Hamburger Wasserwerke in der Süderstrasse 112 – 114 in Hamburg-Hammerbrook. Das Areal hat drei Gebäude um einen Innenhof, die einer kreativwirtschaftlichen und kulturellen Nutzung zugeführt wurden. Die Gebäude mit rund 4.500 m² Bruttogeschossfläche waren zwischen 2000 und 2014 ungenutzt. Sie sollen nun bis zum Jahr 2036 von Kreativen genutzt werden.

Entlang des Gewässers zwischen Berliner Bogen und Bille entsteht ein Grünzug, die genannten Gebäude sollten jedoch für „kreative Nutzung“ erhalten bleiben. Sie befinden sich im Besitz der Freien und Hansestadt Hamburg. Als Projektkoordinatorin und Hauptmieterin übergab die Hamburg Kreativ Gesellschaft den ehemaligen Betriebshof der Hamburger Wasserwerke 2016 nach mehrmonatiger Grundsanierung an zwei Betreibergemeinschaften, die die Räume gegen eine niedrige Miete übernahmen und dort Ateliers, Werkstätten, Tonstudios, Ausstellungs- und Veranstaltungsräume sowie ein Schallplattenpresswerk entstehen lassen. Die Grundsanierung wurde mit Mitteln der Kulturbehörde in Höhe von 650.000 Euro realisiert.

Die Hamburg Kreativ Gesellschaft hat 2012 in Absprache mit der Kulturbehörde Hamburg ein Interessenbekundungsverfahren für das Hochwasserbassin ausgeschrieben. Zwei der insgesamt 16 eingereichten Nutzungskonzepte überzeugten das Expertengremium und erhielten den Zuschlag.

Im Verwaltungsgebäude mit Fahrzeughalle entstand unter der Verantwortung von Moritz Kromer (Inhaber von „mobilespace“) und Martin Sukale (Inhaber von “ameise”) eine Werkstatt für den Bau von Filmproduktionsfahrzeugen sowie ein Schallplattenpresswerk entstehen. Die insgesamt 17-köpfige Expertenjury überzeugte das vorgelegte Gesamtkonzept „Film & Musik“, bei dem zusätzlich zum Schallplattenpresswerk und der Fahrzeugwerkstatt weitere Ateliers und temporär anzumietende Filmproduktionsbüros entstanden. Die Öffentlichkeit erhält künftig durch eine Glasfront Einblicke in die Arbeitsweise einer Schallplattenmanufaktur.

Das zweite ausgewählte Konzept stammt vom Verein Kulturelles Neuland e. V., der sich für die Erschließung von innerstädtischen Brachflächen zu Kunst- und Kulturräumen engagiert. Mit dem Projekt „Südpol“ soll nun in zwei Gebäuden des ehemaligen Betriebshofs ein subkulturelles Zentrum für die Kunst- und Kreativkultur entstehen, das neben Künstlerateliers, Proberäumen, Tonstudios, Werkstätten, Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen beinhalten soll.

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