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Kulturhackathon Coding da Vinci Nord kürt Gewinner

Am 6. November wurden die Ergebnisse des Kulturhackathons „Coding Da Vinci Nord“ präsentiert und gekürt.

 

Kulturhackathon Coding da Vinci Nord kürt Gewinner

Hamburg, 09. November 2016, 17:23 Uhr

Entwickler, Designer, Geisteswissenschaftler und Kulturinteressierte aus Norddeutschland und Dänemark entwickelten im Rahmen des Kulturhackathons „Coding da Vinci Nord“ in den letzten sechs Wochen in interdisziplinären Projekten neue Apps, Webseiten und andere digitale Ausdrucksformen auf der Grundlage offener Kulturdaten. Bei der Preisverleihung am 6. November 2016 wurden die Ergebnisse ihrer Entwicklungsarbeit im ausverkauften resonanzraum über 150 Gästen präsentiert und von einer Jury in fünf unterschiedlichen Kategorien gekürt.

Als „Best of Show“ wurde die App Zeitblick (im App Store) ausgezeichnet. Der Benutzer nimmt von sich ein Selfie auf, und die Anwendung analysiert den Gesichtsausdruck und findet ein entsprechendes historisches Foto in der Datenbank der Sammlung Online des Museums für Kunst und Gewerbe.

Die Preisträger in den weiteren vier Kategorien sind Klang der Sterne (Most Unusual Use of Data), Sound of Sails (Technical Achievement), MKGo (Best Design) und KollekTOURmat (Most Playful). Informationen zu den Preisträgern und allen weiteren Projektentwicklungen von „Coding da Vinci Nord“ sind bei Hackdash einsehbar. Eröffnet wurde die Preisverleihung durch den Staatsrat der Kulturbehörde Dr. Carsten Brosda. Nach weiteren Beiträgen von Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss (Direktor Archäologisches Museum Hamburg), Börries von Notz (Alleinvorstand der Stiftung Historische Museen Hamburg), Dr. Antje Schmidt (Leiterin Digitale Inventarisierung, Museum für Kunst und Gewerbe) und Stephan Bartholmei (Deutsche Digitale Bibliothek) wurden Jury und Publikum von den Projektteams die Ergebnisse ihrer sechswöchigen Arbeit präsentiert.

Jurymitglieder waren Stephan Bartholmei (Deutsche Digitale Bibliothek), Jeanne Charlotte Vogt (A/D/A, NODE Forum), Marco Maas (x minutes), Luise Overgaard (Dokk 1, Bibliothek in Aarhus, Vorstand Coding Pirates Dänemark), Nina Dreier (Kulturbehörde Hamburg) und Prof. Frank Steinicke (Uni Hamburg, Human-Computer Interaction, Informatik). Für den ersten Hamburger Kulturhackathon standen den Teilnehmern 23 Datensets zur Verfügung. Mehrere Hamburger Kulturinstitutionen haben sich bereit erklärt, Ihre Datenbestände für „Coding da Vinci Nord“ zu öffnen, darunter das Archäologische Museum Hamburg, das Museum der Arbeit, das Museum für Kunst und Gewerbe und die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky. Das KENOM-Projekt stellt ihr virtuelles Münzkabinett vollständig zur Verfügung. Von außerhalb Hamburgs wurden u.a. Daten des schwedischen Nationalmuseums, Datensätze der Universität Kiel und der KZ-Gedenkstätte Neuengamme sowie dänische Daten für die Teilnehmer bereit gestellt.

„Coding da Vinci Nord“ ist ein Kulturhackathon mit regionalem Fokus auf den Norden Europas, der sich für die freie Verfügbarkeit und Nutzbarkeit von Kulturdaten einsetzt, mit dem Ziel, Teilnehmern und Kulturinstitutionen das Potenzial frei verfügbarer Daten zu zeigen und einen Raum für Experimente bereitzustellen, die Innovationen hervorbringen können. Der Kulturhackathon wird gemeinschaftlich vom Archäologischen Museum Hamburg, Code for Hamburg, eCulture.info, der Hamburg Kreativ Gesellschaft, Projekte&Seminare – Sabine Heydenbluth, der Stiftung Historische Museen Hamburg, We-Build.City, Wikipedia Hamburg veranstaltet. 2014 war „Coding da Vinci“ in Berlin als deutschlandweites Event von der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Open Knowledge Foundation Deutschland, Wikimedia Deutschland und der Servicestelle Digitalisierung Berlin gegründet worden.

Foto: CC-BY Coding da Vinci Nord / Mirco Larsen – puff4.0

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Sina Greinert

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