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6.000 m² für Kreative und Künstler im Oberhafenquar- tier werden frei

Hamburg Kreativ Gesellschaft und HafenCity Hamburg GmbH legen Angebotsverfahren vor

 

Entwicklung im Oberhafen tritt in die nächste Phase ein

Hamburg, 20. September 2013, 05:58 Uhr

Hamburg – Die Entwicklung des Oberhafenquartiers in der östlichen HafenCity schreitet voran: Das Areal wird in den kommenden Jahren zu einem öffentlichen Ort für Kreativarbeiter, Kulturschaffende, Künstler sowie Studierende der HafenCity Universität. Durch das Auslaufen eines Mietvertrags mit einem Logistiknutzer stehen im Oberhafenquartier ab Beginn 2014 insgesamt ca. 6.000 m² Hallenfläche für Kunst- und Kreativnutzer als Arbeits-, Produktions- und Präsentationsflächen zu wirtschaftlich günstigen Bedingungen zur Verfügung.

Die HafenCity Hamburg GmbH und die Hamburg Kreativ Gesellschaft haben heute mit der Veröffentlichung der vollständigen Unterlagen des Angebotsverfahrens für die frei werdenden Flächen die nächste Phase in der Transformation des Oberhafenquartiers eingeläutet. Die Regularien dieses Prozesses sind das Ergebnis intensiver Diskussionen, die die Hamburg Kreativ Gesellschaft und die HafenCity Hamburg GmbH in den vergangenen Monaten mit vielen unterschiedlichen Akteuren und Experten u.a. der Kulturarbeitsgruppe und dem Oberhafen e.V. geführt haben. Damit möchten die Hamburg Kreativ Gesellschaft und die HafenCity Hamburg GmbH möglichst viele unterschiedliche Kreativ- und Kulturnutzer ermuntern, sich im Oberhafen niederzulassen.

Ausschreibungsbroschüre (PDF) herunterladen

Infografik zum Angebotsverfahren

Dafür stehen Flächen in ehemaligen Güterhallen zur Verfügung, die im Grundmodell zwischen ca. 300 m² und 700 m² groß sind. Nutzer, die Interesse an kleineren Flächen haben, können im Rahmen der unterschiedlichen Verfahren in Gruppenbildungsprozessen Kooperationspartner finden. In der Basisausstattung beträgt die Nettokaltmiete für diese Flächen zwischen 4,05 und 4,80 Euro pro Quadratmeter. Um der Entwicklung des Quartiers Ankerpunkte zu geben werden auch Betreiber für zwei Sondernutzungsflächen gesucht. Dabei handelt es sich um eine Gastronomie und eine räumlich angrenzende Veranstaltungs- und Ausstellungsfläche.
Da Nutzer mit sehr unterschiedlichen Startbedingungen berücksichtigt werden sollen, stehen neben einem Interessenbekundungsverfahren auch mehrere Gruppen- und Entwicklungsphasen, bei denen sich Interessente, die sich noch in einer Konzeptphase befinden, noch keine gesicherten Träger- und Finanzierungsmodelle haben oder nur kleinere Arbeitsflächen suchen, teilnehmen können. Bereits fortgeschrittene Projekte können sich bis zum 15. November 13. Dezember 2013 im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens bewerben, welches von einer Expertenjury beurteilt wird. In den Gruppen- und Entwicklungsphasen können unterschiedliche Vorhaben in gemeinsame Projekte münden und dafür die nötigen Organisations- und Trägerstrukturen herausgebildet werden. Dabei sollen Schnittmengen definiert und gestaltet werden, auf die alle teilnehmenden Vorhaben zurückgreifen können, um Ressourcen zu bündeln und Synergien zu entwickeln. Auch Projekte aus dem Interessenbekundungsverfahren können in die Gruppenphase eingebunden werden.

Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Mit der Vorlage des Angebotsverfahrens wird sich das Oberhafenquartier schon in naher Zukunft zu einem veritablen Kreativquartier entwickeln. Die Herausforderung besteht darin, eine tragfähige Perspektive für dieses große Areal zu entwerfen. Ich freue mich auf spannende Konzepte.“

Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH: „Mit dem Interessenbekundungsverfahren und den Gruppenbildungsprozessen haben wir, zusammen mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft, zwei sich ergänzende Verfahren gefunden unterschiedliche Ideenträger zusammenzubringen, die den Oberhafen zu einem dauerhaften und spannungsreichen Kreativquartier in der HafenCity weiterentwickeln werden. Gestützt wird diese Chance durch die langfristige Eigentumsrolle an den Hallen und den Grundstücken durch das Sondervermögen Stadt und Hafen vertreten durch die HafenCity Hamburg GmbH.“

Egbert Rühl, Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft: „Damit der Oberhafen ein möglichst vielfältiger, offener Ort für Kreativschaffende und Künstler aus unterschiedlichen Bereichen werden kann, hat jede gute Nutzungsidee eine reelle Chance. Groß, klein, perfekt ausgearbeitet oder noch ganz am Anfang: zunächst zählt die Idee, die jemand im Oberhafen umsetzen will. Dafür stehen neben dem klassischen Verfahren die kooperativen Gruppen- und Entwicklungsphasen.“

Die beiden Geschäftsführer der HafenCity Hamburg GmbH und Hamburg Kreativ Gesellschaft, Jürgen Bruns-Berentelg und Egbert Rühl werden im Rahmen einer Infoveranstaltung am Dienstag, den 24. September 2013 um 19 Uhr in der Halle 4 im Oberhafenquartier (Stockmeyerstraße 41, Tor 25-28) das Angebotsverfahren öffentlich vorstellen und diskutieren.

Was sind eure Ideen für das Oberhafenquartier? from Hamburg Kreativ Gesellschaft on Vimeo.

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Egbert Rühl

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