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Work in Progress

Ein Kongress der Hamburg Kreativ Gesellschaft in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung vom 16. bis 18. Februar 2012 auf Kampnagel.

 

Open Call: Work in progress

Hamburg, 27. Oktober 2011, 17:05 Uhr

Die Hamburg Kreativ Gesellschaft veranstaltet vom 16. bis 18. Februar 2012 in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und Kampnagel den Kongress „Work in Progress“, der sich inhaltlich mit Wandel und Zukunft von Arbeit im Übergang zur Informationsgesellschaft beschäftigen wird. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Arbeitspraxen und Methoden innerhalb der Kreativwirtschaft gerichtet sein, die in diesem Zusammenhang gerne als Impulsgeber einer zukunftsfähigen und innovativen Wirtschaft genannt wird. Eine ausführliche Ankündigung finden Sie hier.

Sind Architekten, Musiker, Designer, Journalisten und Künstler etc. Pioniere in einer zukünftigen Arbeitswelt und wie könnte diese aussehen? Wie nahe liegen Selbstverwirklichung und Selbstausbeutung beieinander? Welches sind die neuen Schlüsselqualifikationen in der Wissensökonomie? Was macht den idealen Arbeitsplatz aus? Wo und inwiefern ist die Kreativbranche mit ihren selbst gestrickten Arbeits- und Geschäftsmodellen und Methoden ein Motor für eine Transformation der Arbeitswelt? Sind diese auf andere Wirtschaftszweige oder Verwaltungen übertragbar? Sind sie „massenfähig“ oder handelt es sich in vielen Bereichen lediglich um ein Elitenprojekt? Wie lassen sich soziale Innovationen identifizieren und fördern? Müssen neue Wege der Organisation und Entlohnung von Erwerbsarbeit gefunden werden? Welche Unterstützung wäre wünschenswert und notwendig? Wie wollen wir arbeiten und leben?

Folgende Stichpunkte geben einen Einblick in das Themenspektrum des Kongresses:

  • Neue Selbstständigkeit, Arbeitskraftunternehmer, „Das unternehmerische Selbst“
  • Projektarbeit, Flexibilisierung
  • Selbstverwirklichung vs. Selbstausbeutung
  • Life-Work-Balance, Arbeit und Freizeit, Ökonomisierung der Leidenschaft
  • Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, spekulative Arbeit
  • Kreative und Kafka – wenn Flexibilität auf starre Strukturen trifft: Probleme mit Behörden, Politik, Versicherungen
  • Soziale Sicherungssysteme, Flexicurity, Grundeinkommen, Lebensarbeitszeitkonto
  • Finanzierung und Förderung: Mikrokredite, Crowdfunding, Inkubatoren
  • Neue Modelle der Interessenorganisation, Kreativgewerkschaften
  • Netzwerke, Kollaboration, Sharing, Prosumer
  • Neue Arbeitsorte: Büro der Zukunft, Coworking, Fablabs, Kreativhäuser, Gemeinschaftsgärten
  • Interdisziplinäres Arbeiten, Diversitymanagement
  • Design Thinking, transformatives design, Human-centred design
  • Crowdsourcing, Open Innovation, Microwork, Crowdfunding
  • Do-It-Yourself, New Craftsmanship
  • Nischenökonomie und Aufmerksamkeitsökonomie, Long Tail, Wikinomics
  • Re-Lokalisierung, Glokalisierung
  • Urheberrecht, Creative Commons, Free Culture und Open Source
  • Entwicklung eines erweiterten Innovationsbegriff, Neue Wertorientierung in der Wirtschaft?, Soziale Innovationen, Social Entrepreneurship

Die Hamburg Kreativ Gesellschaft möchte Interessierte einladen, sich über einen Open Call mit Ideen und Vorschlägen für Themen, Fragen, Panels und Workshops zu beteiligen. Über welche Aspekte möchten Sie diskutieren? Welchen Perspektiven oder Fragestellungen wird Ihrer Meinung nach in der Öffentlichkeit zu wenig Beachtung geschenkt? Haben Sie selbst Etwas beizutragen oder kennen eine Person, die wir unbedingt einladen sollten? Wir freuen uns auf Ihre Zusendungen und Feedback.

Feedback

Ankündigung
Kontakt, Rückfragen und Feedback: jochen.bader@kreativgesellschaft.org

Veranstalter