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Bildende Kunst

in Hamburg

Wer will, kommt in die Gänge, informiert sich beim Kunst-Echo, nimmt einen Kunst-Imbiss und erholt sich im Park Fiction. Ähnlich der darstellenden Kunst wird auch die bildende Kunst sowohl in den großen, etablierten Häusern gezeigt, in vielen kleineren Museen und Galerien und an den sehr vielen Off- und Off-off Orten. Letztere existieren z.T. nur für die Dauer eines Projekts oder als Teil von Arbeits- oder Atelierräumen. Kunsthalle, Deichtorhallen, Museum für Kunst- und Gewerbe / Ernst Barlach Haus, Kunstverein / Westwerk, Elektrohaus und Hinterconti sind Orte, die nur ansatzweise das Spektrum abbilden.

Hamburgs Kunstszene ist groß, vielfach politisch und interdisziplinär. Sie kann mobilisieren und sich wehren. Die Proteste gegen eine stadtplanerische Vereinnahmung der Künstler und Kreativen im Sinne ihrer Ver-Wertung haben über Hamburg hinaus Schlagzeilen gemacht, wie das ZEIT-weise verkündete Manifest „Ohne uns“ oder wie der Widerstand im Gängeviertel, der zu einer großen Solidarisierungsbewegung seitens großer Teile der Bevölkerung geführt hat.

Der selbstverwaltete Veranstaltungskalender der freien Kunstorte und -Initiativen Hamburgs, Kunstecho-Hamburg.de, bietet eine umfassende Übersicht aller Räume, Projekte und Galerien, die seit Anfang 2008 aktiv sind bzw. es waren. Nicht kommerzielle, selbst verwaltete Künstlerhäuser und Kunstorte können sich um eine Programmförderung der Kulturbehörde bewerben, wenn sie ein Jahresprogramm nachweisen können.